Mehr als 80 Rotkreuz-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter aus dem gesamten Burgenland üben am Samstag an zwei Standorten im Bezirk Mattersburg. Auch Feuerwehr und zahlreiche Statisten sind eingebunden.
Wiederbelebung von traditionsreichem Gebäude in Zemendorf
bauhandwert GmbH
Die bauhandwert GmbH hat am Samstag, den 11. April 2026, ihren neuen Bürostandort in Zemendorf feierlich eröffnet. Im Rahmen eines Tags der offenen Tür wurden die neuen Räumlichkeiten der Öffentlichkeit präsentiert – mit großem Interesse aus der Bevölkerung sowie zahlreicher Vertreter aus Politik und Wirtschaft.
Die beiden Geschäftsführer von „bauhandwert“, Christian Rassner und Peter Wagentristl, mit Wirtschaftskammer Mattersburg-Obfrau Melanie Eckhardt (die als Geschenk einen Besen mitbrachte), Eveline Zarits von der Wirtschaftskammer Burgenland und Wirtschaftskammer Burgenland-Präsident Andreas Wirth.
© Christian Artner
Beim Standort handelt es sich um ein Gebäude mit besonderer Bedeutung für die Gemeinde. Einst als Bäckerei und später als Greißlerei genutzt, zählt es neben Kirche und Gemeindeamt zu den prägenden Objekten im Ortskern. Die bauhandwert GmbH hat dieses traditionsreiche Haus umfassend revitalisiert und einer neuen Nutzung zugeführt. Im Erdgeschoss entstanden moderne Büroflächen, im Obergeschoss wurden drei Wohnungen geschaffen, die künftig vermietet werden.
Mit diesem Projekt unterstreicht das Unternehmen seine klare Ausrichtung, die nachhaltige Verdichtung und Weiterentwicklung von Bestandsimmobilien. Ziel ist es, vorhandene Strukturen sinnvoll zu nutzen und so aktiv der fortschreitenden Flächenversiegelung entgegenzuwirken. „Für uns geht es um mehr als nur Bauen im Bestand, es geht um Haltung. Gerade in unserer Region ist es entscheidend, Authentizität in der Baukultur zu bewahren und weiterzuentwickeln. Das hat unmittelbaren Einfluss auf unsere Ortsbilder, auf die landschaftliche Qualität und bietet mitunter wiederum einen Nährboden für die Entwicklung von Sparten wie Tourismus, Gastronomie und dergleichen. Wenn wir diese Identität verlieren, verlieren wir eines unserer wesentlichsten Potentiale“, betonte Geschäftsführer Peter Wagentristl in seiner Eröffnungsansprache.
Zahlreiche Ehrengäste folgten der Einladung, darunter Bürgermeister Herbert Pinter (Gemeinde Zemendorf-Stöttera), Bürgermeister Karl Izmenyi (Gemeinde Krensdorf), Bürgermeister Christoph Haider (Gemeinde Draßburg) sowie Bürgermeister Christian Kurz (Gemeinde Pöttelsdorf). Auch der Präsident der Wirtschaftskammer Burgenland, Andreas Wirth, sowie der burgenländische Wirtschaftsbund-Direktor Ulf Schneller waren vor Ort.
„Es ist ein wichtiges Signal für die Region, wenn Unternehmer den Schritt in die Selbstständigkeit wagen, Verantwortung übernehmen und gleichzeitig durch Kommunalsteuern zur Stärkung der Gemeinden beitragen. Besonders hervorzuheben ist dabei der klare Fokus auf regionale Wertschöpfung und die Zusammenarbeit mit Partnerbetrieben vor Ort“, so Wirtschaftskammerpräsident Andreas Wirth.
Für die kulinarische Versorgung sorgten regionale Partner: Bier wurde von der örtlichen Prantl Landwirtschaft ausgeschenkt, der Wein kam vom Weingut Krauscher aus Großhöflein. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von den Jagdhornbläsern Rosalia sowie der Austro-Pop-Cover-Band „Schreiner Rainer und Band“.
Die bauhandwert GmbH zeigte sich erfreut über die hohe Besucherzahl und die positive Resonanz aus der Bevölkerung. Besonders hervorgehoben wurde die konstruktive Zusammenarbeit mit der Gemeinde, die wesentlich zum Gelingen der Revitalisierung beigetragen hat.
„Wir arbeiten bereits am nächsten Projekt hier in unmittelbarer Umgebung. Dabei handelt es sich um ein weiteres Revitalisierungsprojekt eines sehr zentral gelegenen, bislang landwirtschaftlich genutzten Objekts. Unser Ziel ist es, diesem Standort einen öffentlichen Charakter zu geben und damit eine echte Bereicherung für die Gemeinde und die gesamte Region zu schaffen“, kündigten die Geschäftsführer Peter Wagentristl und Christian Rassner an.
Mit der Eröffnung in Zemendorf setzt die bauhandwert GmbH ein klares Zeichen für nachhaltige Entwicklung, regionale Wertschöpfung und die Zukunft bestehender Bausubstanz.