Das Designstudio Nowak in Deutschkreutz öffnete am Wochenende seine Türen für eine exklusive Hausmesse.
Rettet das Kind begleitet seit 30 Jahren zum und am Arbeitsplatz
Berufliche Inklusion
Menschen mit Behinderungen oder gesundheitlichen Einschränkungen sowie ausgrenzungsgefährdete Jugendliche finden seit mittlerweile drei Jahrzehnten beim Team der Beruflichen Inklusion von Rettet das Kind Burgenland Unterstützung im Berufsleben.
Bürgermeister Johann Heisz besuchte den Aktionstag anlässlich "30 Jahre berufliche Inklusion" am Standort von Rettet das Kind in Oberpullendorf (Hauptstraße 34). Das Team mit Simon Kainak, Carina Fuchs-Beck, Bernadette Füzfai, Edith Heissenberger, Claudia Perl, Katrin Plank, Alexander Uitz, Lydia Steiner und Marlene Amminger freute sich über seinen Besuch.
© Michaela Grabner
In der Zweigstelle Oberpullendorf setzen insgesamt acht Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Projekte Jugendcoaching, Arbeitsassistenz, Berufsausbildungsassistenz und Jobcoaching um mit dem Ziel, Menschen mit Behinderungen oder gesundheitlichen Einschränkungen, sowie ausgrenzungsgefährdeten Jugendlichen, die Teilhabe am Arbeitsmarkt zu ermöglichen und ihnen eine berufliche Perspektive zu bieten. So wurden allein im Jugendcoaching im Vorjahr 257 Jugendliche im Bezirk begleitet. 60 Personen erhielten Berufsausbildungsassistenz, 84 Arbeitsassiszenz und 37 nahmen am Jobcoaching teil.
Vor 30 Jahren wurde im Burgenland mit der Einführung des Projektes der Arbeitsassistenz der Grundstein für das heutige Erfolgsmodell gelegt. Damals durften zwei Mitarbeiter um die 15 Teilnehmer und Teilnehmerinnen pro Jahr unterstützen - heute, 30 Jahre später, sind es rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die pro Jahr rund 3500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer begleiten. Sie unterstützen bei der Suche nach Lehrstellen und Arbeitsplätzen und tragen auch dazu bei, dass bereits bestehende Dienstverhältnisse gesichert und somit erhalten werden - nicht zuletzt vor dem Hintergrund, dass das Risiko für Langzeitarbeitslosigkeit für Menschen mit Behinderung dreimal so hoch ist als im Schnitt.
„Die berufliche Inklusion von Menschen mit Behinderungen kommt nicht nur den einzelnen Personen zugute, sondern dem gesamten Arbeitsmarkt und der Wirtschaft. Sie bereichert nicht zuletzt uns alle als Gesellschaft. Der Fokus unserer engagierten Mitarbeiter:innen liegt immer auf dem, was die Person kann – nicht darauf, was sie nicht kann. Wir verstehen es als unsere Aufgabe, die Potentiale von Menschen sichtbarer zu machen, sie zu stärken und mit den Bedürfnissen von Betrieben zusammenzuführen, um so eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten zu erzeugen“, so Vanessa Wild, Fachbereichsleitung der Beruflichen Inklusion von Rettet das Kind Burgenland.
© Michaela Grabner