In der Stadtbücherei Mattersburg las Autor Michael kürzlich Hess aus seinem Buch „Gehessig“. Die Besucher erlebten einen abwechslungsreichen Abend mit humorvollen Sprachspielereien und nachdenklichen Texten.
FPÖ-Bezirksobmann: Gerdenitsch setzt sich gegen Perger durch
Bezirksparteitag
Beim FPÖ-Bezirksparteitag kandidierten Sascha Gerdenitsch und Robert Perger für die Wahl des Bezirksparteiobmannes. Die Wahl fiel auf Gerdenitsch, der rund 70 Prozent der Stimmen erhielt.
Neo-Obmann Sascha Gerdenitsch (6.v.l.), mit dem Zweiten Landtagspräsidenten Johann Tschürtz, Landesparteiobmann Alexander Petschnig, Bundesrat Thomas Karacony sowie Markus Mrkonjic, Juliane Kogler, Sandra Fresser, Robert Kutrowatz, Andrea Helfenschneider, Gabriela Cucerca, Günter Klawatsch, Sonja Berger und Gerhard Kern von seinem Bezirksteam.
Beim letzten Bezirksparteitag wurde der Bad Sauerbrunner Marco Szodl zum Obmann gewählt. Nach dessen Rücktritt übernahm der Neudörfler Robert Perger das Amt. Am Donnerstag vergangener Woche wurde im Neudörfler Martinihof erneut ein Bezirksparteitag veranstaltet.
Als Kandidaten stellten sich Sascha Gerdenitsch und Robert Perger der Wahl. Von den 53 Delegierten waren 39 anwesend. Zum neuen Obmann wurde Gerdenitsch gewählt, er erhielt rund 70 Prozent der Stimmen.
Sascha Gerdenitsch ist gebürtiger Rohrbacher und mittlerweile in Mattersburg wohnhaft. Nachdem die Stadtgruppe der FPÖ Mattersburg einige Zeit führungslos war, wurde er im vergangenen Jahr auch dort zum Obmann gewählt. FPÖ-Wähler ist Gerdenitsch schon lange, als aktives FPÖ-Mitglied trat er jedoch erst Anfang vergangenen Jahres bei. Unter seiner Obmannschaft kam frischer Wind in die FPÖ-Ortspartei, und unbesetzte Gemeinderatssitze der FPÖ-nahen „Liste Tschürtz Vorwärts Mattersburg“ wurden wieder besetzt.
„Wir haben nun ein fast komplett neues Team im Präsidium, lediglich Kassier Gerhard Kern war im vorhergehenden Führungsgremium dabei“, berichtet Sascha Gerdenitsch über den Bezirksparteitag. Dabei betont er: „Robert Perger ist weiterhin in der Bezirksleitung (Anm.: Gremium, in dem unter anderem die Ortsparteiobmänner vertreten sind) dabei, wir werden weiterhin gut zusammenarbeiten.“
Nun steht jedoch viel Arbeit auf dem Plan für den Neo-Bezirkschef. „Unser vorrangiges Ziel ist es, im Hinblick auf die Gemeinderatswahlen im kommenden Jahr neue Ortsgruppen zu gründen. Wir wollen im Bezirk Mattersburg einige Gemeinderäte dazugewinnen“, so Gerdenitsch. Er führt weiter aus: „Bislang hatte ich noch keinen Einblick in die einzelnen Ortsgruppen. Es wird mit den Obmännern viele Gespräche geben.“
© Richard Vogler
Bei den vergangenen Gemeinderatswahlen gab es in einigen Ortschaften keine „eigenständige“ FPÖ, die sich der Wahl stellte. In Mattersburg etwa gab es die FPÖ-nahe „Liste Tschürtz Vorwärts Mattersburg“. In der FPÖ-Hochburg Loipersbach machten FPÖ und ÖVP gemeinsame Sache, im dortigen Ortsparlament ist man nun mit der Liste „Gemeinsam für Loipersbach“ vertreten. „Das Potenzial im Bezirk Mattersburg ist groß, es muss jedoch auch abgerufen werden. Man muss sich besser aufstellen und einfach mehr miteinander kommunizieren. Es soll in naher Zukunft Bürgerstände und Informationsabende – natürlich in Absprache mit den Ortsobmännern – geben“, so Gerdenitsch.
Für die Gemeinderatswahl in Mattersburg hat sich Gerdenitsch ein ambitioniertes Ziel gesteckt: „Wir wollen fünf, sechs Mandate erreichen, das liegt im Bereich des Möglichen. Und die absolute Mehrheit der SPÖ muss natürlich fallen.“