Cup im Süden: Viele Fights und Überraschungen in der ersten Runde

BFV Raiffeisen Cup

Die erste BFV Cuprunde im Südburgenland ist mit einer Ausnahme geschlagen. Der Auftakt lieferte zwei kleine Überraschungen: Jabing kickte Markt Neuhodis raus, Rechnitz eliminierte Jennersdorf. Die größte Sensation lieferte Wolfau mit einem 2:1-Heimsieg gegen hochgehandelte Kukmirner - das Spiel wurde allerdings nach 71 Minuten abgebrochen.

Von Von Max Wiesler

Jabing (im Bild: Jan Humar) legte eine gelungene Generalprobe hin und feierte einen 6:4-Heimsieg in der ersten Cuprunde.

Jabing (im Bild: Jan Humar) legte eine gelungene Generalprobe hin und feierte einen 6:4-Heimsieg in der ersten Cuprunde.

© BVZ

Am vergangenen Wochenende standen die ersten Pflichtspiele der neuen Saison am Programm. Und der BFV Cup Auftakt im Südburgenland lieferte gleich einige Erkenntnisse. Los ging es am Freitag mit der ersten kleinen Überraschung. Der SV Rechnitz schaltete Landesligist Jennersdorf mit einem 2:0-Heimsieg aus und buchte das Ticket für die 2. Runde. Kohfidisch gab sich hingegen keine Blöße, feierte in Welgersdorf einen deutlichen 4:0-Auswärtssieg. Yehor Kozhenov und Florian Csencsits (3) steuerten die Treffer bei. Im 2. Liga internen Duell setzte sich Mühlgraben gegen Markt Allhau durch (4:2) und legte eine gelungene Generalprobe für die Meisterschaft hin. Rotenturm jubelte in Eltendorf über einen Sieg.

Packend wurde es dann auch am Samstag. Die nächste kleine Überraschung lieferte Underdog Jabing gegen Markt Neuhodis. In einem Torfestival setzten sich die Jabinger mit 6:4 durch. Die übrigen Samstagsspiele gingen an die Favoriten: Schlaining, Bad Tatzmannsdorf, Eberau und Tobaj zogen in die 2. Runde ein. Die Tobajer mussten allerdings Überstunden schuften, erst im Elfmeterschießen setzte sich der ASV gegen Loipersdorf-Kitzladen durch.

Für die größte Pokal Sensation sorgte der SV Wolfau. Die Wölfe knackten Kukmirn und führten bis zum wetterbedingten Abbruch in Minute 71 mit 2:1. „Wir haben leidenschaftlich verteidigt und offensiv unsere Nadelstiche gesetzt. Das war eine tolle Leistung“, freute sich Sektionsleiter Christian Petz. Wie es mit dem Spiel weitergeht, ist noch ungewiss. Petz rechnet mit zwei Möglichkeiten: Entweder es wird fertiggespielt oder doch am grünen Tisch entschieden.

Ganz zu Ende ist die erste Runde aber noch nicht. Am Dienstag (19 Uhr) kommt es in Stegersbach noch zum Schlager. Trainer Matthias Dürnbeck & Co. empfangen RLO-Klub Oberwart.

Die Stimmen zur ersten Runde

„Unsere Leistung war absolut in Ordnung. Wir haben speziell die Anfangsphase dominiert, uns rasch ein 2:0 herausgespielt und uns damit das Leben leicht gemacht.“ Thomas Polzer, Sportlicher Leiter in Kohfidisch

„Rechnitz hat definitiv mehr Leidenschaft auf den Platz gebracht als wir und deshalb verdient gewonnen. Für uns ist es aktuell schwierig, wir brauchen noch etwas Zeit, die neuen Spieler zu integrieren. Aber ich bin optimistisch, dass wir das hinkriegen.“ Hannes Posch, Trainer in Jennersdorf

„Es war ein solider Auftritt. Für den Ligastart müssen wir uns aber auf jeden Fall noch steigern.“ Florian Mayer, Sektionsleiter in Rotenturm

„Das war trotz Niederlage okay von den Burschen. Wir haben uns gut verkauft.“ Rainer Pummer, Sportlicher Leiter in Eltendorf

„Wir hatten einige Ausfälle. Die erste Halbzeit war dafür aber ganz gut, dann hatten wir die Chance aufs 2:0, im Gegenzug bekamen wir aber den Ausgleich. Im Endeffekt war es eine unnötige Niederlage, man muss aber auch sagen, dass Mühlgraben verdient gewonnen hat.“ Ewald Musser, Pressesprecher in Markt Allhau

„Wir sind sehr ersatzgeschwächt angetreten, haben uns aber wacker geschlagen, wie ich finde.“ Philipp Michalek, Sportlicher Leiter in Riedlingsdorf

Weitere Themen