Ex-Profi Stephan Zwierschitz wird neuer BFV-Sportkoordinator
Bgld. Fußballverband
St. Pölten, viele Jahre Admira und zudem Austria Wien stehen auf der sportlichen Profi-Vita von Stephan Zwierschitz. Mittlerweile befindet sich der 35-Jährige im Berufsleben abseits des Platzes - das dreht sich aber weiterhin um Fußball. Beim Burgenländischen Fußballverband (BFV) ist er ab sofort für die Koordination des sportlichen Bereichs im Spitzennachwuchs verantwortlich. Dabei beerbt er Didi Heger.
Stephan Zwierschitz (l.) beerbt Didi Heger mit dessen operatioben Aufgaben beim Burgenländischen Fußballverband (BFV).
© zVg/BFV
Heger bleibt dem BFV als Sportlicher Leiter erhalten, wird aber operativ nun primär seinem Alltagsgeschäft als Sportlicher Leiter der Fußballakademie Burgenland nachgehen. Der in Steinberg lebende Mittelburgenländer ist mittlerweile zu einem überwiegend großen Teil in der Akademie gefragt, wo das Sportland Burgenland als Mehrheitseigentümer, Sturm Graz als strategischer Partner und der BFV als Lizenzträger die rot-goldene Spitzensportschiene effizient vorantreiben wollen.
In dem Zusammenhang soll auch die U13- und U14-Landesauswahl als Vorstufe für die Akademie-Jahrgänge noch näher an die Talenteschmiede in Mattersburg herangeführt werden.
Zwierschitz, der in Sommerein (NÖ) wohnt und auch die dortige Kampfmannschaft in der Gebietsliga Süd/Südost seit 2024 betreut, soll künftig die BFV-Talenteschiene (FTT, BAZ, LAZ) betreuen und entwickeln, zudem die Administration sowie die Abstimmung mit den Stützpunkten übernehmen. Auch der rot-goldene Breitenfußball im Nachwuchs- und Erwachsenenbereich wird, wie das im Zuge einer BFV-Aussendung klargestellt wurde, von den „zahlreichen Profi-, Akademie- und Amateur-Erfahrungen des 35-jährigen Ex-Bundesligaspielers profitieren können“.
Bis 2024 war Zwierschitz im Profifußball aktiv, konkret von 2009 bis 2013 beim SKN St. Pölten, danach bis 2019 bei Admira Wacker, von 2019 bis 2021 bei Austria Wien und dann wieder bis zum Karriere-Ende als Profi 2024 bei Admira. Parallel absolvierte er 2022/2023 die UEFA B-Lizenz.
Stimmen zum Thema
BFV-Präsident Johannes Wutzlhofer: „Wir haben mit der vergangenen Saison ein relativ schwieriges Jahr hinter uns. Umso mehr freue ich mich, dass wir es möglich machen konnten, eine Top-Kraft wie Stephan Zwierschitz in den BFV zu holen. Er deckt als Ex-Profi, Ex-Akademiespieler und aktueller Trainer im Talentebereich und Erwachsenenfußball in Summe mit seiner Fortbildung viele Aspekte ab, die wir gesucht haben und für unsere Aufgaben gut einsetzen werden können.“
BFV-Geschäftsführer Bernd Eger: „Ein Ziel war und ist es unser Service für die Spielerinnen und Spieler, und unsere Vereine ausbauen. Dazu braucht es ein gut aufgestelltes Team. Ich freue mich darauf, wenn – nach einer gewissen Einarbeitungszeit – Stephan als unser neuer Kollege alle Stützpunkte, Talente, Trainerinnen und Trainer, Funktionärinnen und Funktionäre, und Vereine kennenlernen wird.“
Stephan Zwierschitz zur neuen Aufgabe: „Ich freue mich über das Vertrauen des Präsidenten, des Präsidiums und Vorstands, sowie von Didi Heger und Bernd Eger in mich. Ich durfte im Zuge des ÖFB-Ausbildungskonzepts bereits ein paar Vereine im Burgenland kennenlernen. Die Motivation und Vorfreude ist deshalb sehr hoch – ich bin mir sicher, dass die Zusammenarbeit mit den Vorständen, den Ausschüssen und Referaten, den Kolleginnen und Kollegen in der Geschäftsstelle, und vor allem mit den Vereinen, dem Burgenland viel Mehrwert und Nutzen bringen wird.“