Kein Gegenkandidat bei Wahl zum BFV-Präsidenten

Bgld. Fußballverband

Die Frist, um für die außerordentliche BFV-Hauptversammlung am 17. Juni einen externen Kandidaten für die Wahl des Präsidenten zu beantragen, endete am gestrigen Dienstag um 24 Uhr. Eingelangt ist nichts, ergo steht Johannes Wutzlhofer alleine zur Wahl. Georg Pangl tritt nicht an.

Von Von Bernhard Fenz

Johannes Wutzlhofer, aktueller Präsident des Burgenländischen Fußballverbands (BFV), steht am 17. Juni bei der außerordentlichen Hauptversammlung als einziger Kandidat für das Amt des Präsidenten zur Wahl.

Johannes Wutzlhofer, aktueller Präsident des Burgenländischen Fußballverbands (BFV), steht am 17. Juni bei der außerordentlichen Hauptversammlung als einziger Kandidat für das Amt des Präsidenten zur Wahl.

© Bernhard Fenz

Das Sport-Hotel-Kurz ist am 17. Juni um 19 Uhr Schauplatz der außerordentlichen Hauptversammlung des burgenländischen Fußballverbands. Zentraler Punkt der Tagesordnung ist die Wahl des Präsidenten sowie des Rechtsmittelreferenten. Letzterer ist seit der BFV-Hauptversammlung am 9. März 2024 Johannes Wutzlhofer. Weil der Jurist aber nach dem Rücktritt von BFV-Präsident Georg Pangl Ende November vom BFV-Vorstand zum Nachfolger und neuen Präsidenten gewählt wurde, gilt es nun auch die besagte Rechtsmittelreferenten-Position nachzubesetzen. Dafür hat der BFV-Wahlausschuss Heinz Manninger nominiert.

Kein Gegenkandidat bei Wahl zum BFV-Präsidenten

© Ivansich

An sich ist Wutzlhofers präsidiales Dasein durch den Vorstandsbeschluss längst legitimiert. Nun sollen auch die Vereine die Personalien mit ihrem Votum absegnen. Das könnte eine eher rasche Angelegenheit werden, denn es gibt aktuell keine Gegenkandidaten. Die Frist für entsprechende Anträge, die von mindestens zehn Prozent der ordentlichen Mitglieder (17 Vereine) unterstützt werden müsste, verstrich am Dienstag.

Wer jetzt noch zur Wahl antreten will, bräuchte schon eine Zweidrittelmehrheit bei der Hauptversammlung, um noch zur Wahl zugelassen zu werden – ein unrealistisches Szenario.

Gemunkelt wurde zuletzt auch, ob Ex-Präsident Georg Pangl ein Comeback anstrebt und sich per Unterstützungsantrag einer Wahl stellt. Das war nicht der Fall – Pangl auf BVZ-Nachfrage am Montag, also einen Tag vor Ende der Frist, ob er im besagten Zeitfenster noch einen solchen stellen werde: „Nein.“