Adam Wiener verfehlte mit dem Team die Top-15 bei der WM knapp

Bobsport

Der Schreibersdorfer Adam Wiener war zwar nur als Reserve im vierten Lauf im Einsatz. Dennoch war er mit der Leistung des Teams nicht ganz zufrieden.

Von Von Daniel Fenz

 Adam Wiener ersetzte im vierten Lauf den verletzten Lukas Zech.

Adam Wiener ersetzte im vierten Lauf den verletzten Lukas Zech.

© rekords

Mit dem Team Mandlbauer war der Schreibersdorfer Adam Wiener zur Weltmeisterschaft im 4er-Bob nach Winterberg gereist. „Dieses Mal war ich aber nur als Reserve-Anschieber dabei“, erzählt Wiener über die Vorzeichen beim Event in Deutschland. Wo, wie bei einer Weltmeisterschaft üblich, vier Läufe gefahren und zusammengezählt werden. Zuerst starteten Jakob Mandlbauer, Domenik Hanschitz, Daiyehan Nichols-Bardi und Lukas Zech. Sie landeten nach den ersten beiden Durchgängen auf dem 13. Platz.

Für Ausfälle gewappnet

Einen Tag später verletzte sich Lukas Zech am Oberschenkel und konnte schließlich nicht mehr an den Start gehen. „Dadurch, dass ich als Reserve für solche Situationen mit dabei bin, war ich mit dem Team Mandlbauer dann im vierten Lauf dabei“, erzählte der Südburgenländer.

Team Mandlbauer verlor im dritten Durchgang zwei Plätze, somit startete Wiener mit dem Team auf Platz 15 in den vierten und letzten Durchgang. Nach einer guten Fahrt im oberen Teil stürzten sie jedoch vor der Zielkurve und verloren nochmals zwei Plätze – Rang 17. „Uns fehlten trotz Sturzes lediglich zwei Hundertstel auf den 16. Platz. Unser Ziel, unter die Top-15 zu kommen, haben wir aufgrund des Sturzes leider nicht geschafft“, trauerte Adam Wiener dieser Platzierung nach.