Wallern: Ein Minus trotz minimaler Investitionen

Budgetvoranschlag 2025

Im Wallerns Budgetvoranschlag für das Jahr 2025 schlägt sich trotz nonexistenter Investitionen ein Minus von rund 350.000 Euro nieder.

Von Klaus Zwinger

Wallern beschloss den Budgetvoranschlag 2025 mit einem Minus von 350.000 Euro einstimmig.

Wallern beschloss den Budgetvoranschlag 2025 mit einem Minus von 350.000 Euro einstimmig.

© Shutterstock/Zhanna Hapanovich

Kaum eine Gemeinde schafft es, den Budgetvoranschlag für das heurige Jahr mit einem Plus abzuschließen. Trotz quasi nonexistenter Investitionen reicht es in Wallern allerdings auch nicht für ein ausgeglichenes Budget. Rücklagen gibt es bereits seit Jahren nicht mehr, die Kommunalsteuererträge sind in Wallern nicht außergewöhnlich hoch und so treffen die verminderten Ertragsanteile besonders hart.

Das 4,1 Millionen Euro schwere Gesamtbudget wurde noch im Dezember des Vorjahres mit einem Minus von rund 350.000 Euro einstimmig beschlossen. Bürgermeister Ernst Oroszlan (SPÖ) ist sich der verzwickten Lage bewusst: „Die Ertragsanteile sind halbiert worden, das trifft natürlich alle Gemeinden schwer. Wir hoffen, dass in Zukunft wieder mehr Ertragsanteile vom Bund kommen, damit die regionale Wirtschaft wieder gestärkt werden kann.“

Anschaffung eines Feuerwehrautos

Die größte und einzige Investition für das Jahr präsentiert sich in Form eines neues Feuerwehrautos, das bereits Ende März geliefert werden soll. Finanziert wird dieses durch eine Drittellösung, bei der jeweils die Gemeinde, die Gemeindefeuerwehr und das Land einen Teil der Finanzierung beisteuern. Gesamt schlägt das Fahrzeug mit rund 380.000 Euro zu Buche.

Laufender Betrieb und Personalkosten

Der größte Teil des Geldes wird für den laufenden Betrieb sowie für Personalkosten aufgewendet. Als weitere größere Beträge im Budget führt Oroszlan eine Kanalinspektion mit Kosten von 50.000 Euro sowie die Vereinsförderung in der Höhe von 40.000 Euro an.