Lucky Punch für Horitschon gegen Klingenbach

Burgenlandliga

Klingenbach feierte einen Last-Minute-Erfolg gegen Horitschon. Für die Nordburgenländer war es der zweite Sieg en suite, für die Hausherren die erste Heimniederlage seit Ende August.

Von Sascha Strodl

Anders als vergangene Woche konnten Adam Horvath (vorne) und seine Horitschoner Kollegen ihre Treffsicherheit nicht unter Beweis stellt. In einer intensiven, umkämpften Partie - am Knie des Spielgestalters nur unschwer zu erkennen - setzte sich Klingenbach rund um Lukas Stahleder (hinten) auf heroische Art und Weise mit 0:1 durch.

Anders als vergangene Woche konnten Adam Horvath (vorne) und seine Horitschoner Kollegen ihre Treffsicherheit nicht unter Beweis stellt. In einer intensiven, umkämpften Partie - am Knie des Spielgestalters nur unschwer zu erkennen - setzte sich Klingenbach rund um Lukas Stahleder (hinten) auf heroische Art und Weise mit 0:1 durch.

© Mia Wlaschits, MIA WLASCHITS

Horitschon - Klingenbach 0:1.Keine großen Überraschungen beobachtete Horitschons Übungsleiter Dominik Schiefer beim Spiel gegen Klingenbach: „Es war das zu erwartende schwierige Spiel, bei dem sehr viel Kampf dabei war.“ Seine Elf sollte die vor nicht allzu langer Zeit von dessen Partner David Witteveen angesprochenen „Horitschoner Grundtugenden“ wieder am Platz bringen und sich jenem Fight dadurch sofort stellen, wie der Coach meinte: „Wir haben unsere Sache gegen den Ball richtig gut gemacht, waren sofort aggressiv und präsent in den Zweikämpfen“, musste aber gestehen: „Offensiv blieben wir eigentlich über 90 Minuten zu ungefährlich.“ So kam es auch, dass die Gäste aus Klimpuh den ersten echten Hochkaräter zu verbuchen hatten. ASK-Defensivakteur Lukas Ostermann sollte einen Abschluss allerdings noch im entscheidenden Moment von der Linie kratzen. Bis auf einige Halbchancen kam vom Gastgeber reichlich wenig.

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Lucky Punch für Horitschon gegen Klingenbach

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Selbes Spiel im zweiten Akt

Nach dem Seitenwechsel ging es ähnlich weiter. Zwar genoss der Hausherr mehr vom Spielgerät, richtig zwingende Momente resultierten daraus allerdings kaum. Lediglich eine Riesenchance bekamen die rund 250 Zuschauer und Zuschauerinnen im Blaufränkischland zu Gesicht - diesmal auf Seiten des ASK. Richard Johnson, der beim Auftakt gegen Draßburg noch Man of the Match war, scheiterte mutterseelenallein im Duell mit Klingenbachs Schlussmann Stefan Schuller, weil er sich die Kugel etwas zu weit vorgelegt hatte.

Lucky Punch für Horitschon gegen Klingenbach

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Des einen Freud, des anderen Leid

Zu jenem Zeitpunkt fand sich Coach Schiefer bereits mit einer Punkteteilung ab: „Das Spiel war chancenarm, dementsprechend für mich ein klassisches 0:0.“ Pustekuchen - die sich nun nicht mehr im Besitz der Roten Laterne befindenden Klingenbacher hatten noch etwas in petto. Und das konnte sich durchaus sehen lassen. Nach einem Einwurf landete der Ball vor den Füßen von Maximilian Ivancsits, der sich nach schöner Annahme aus der Drehung ein Herz fasste, das Leder via Innenstange im Netz zappeln ließ. Während die Freude für den Gast keine Grenzen mehr kannte, musste Horitschon eine bittere Pille schlucken und die erste Heimniederlage seit dem jüngsten Rotweinderby gegen Deutschkreutz Ende August hinnehmen.

Für Schiefer sollte der Lucky Punch schlussendlich aber kein Grund sein, um den Kopf in den Sand zu stecken: „Wir waren sicherlich wieder das spielbestimmende Team, leider hat uns etwas die Durchschlagskraft gefehlt“, und kannte zumindest einen Mitgrund, warum der erste volle Erfolg vor eigenem Plenum in der Ära Witteveen/Schiefer vorerst ausblieb: „Wir sind - anders als vergangene Woche - nicht ansatzweise so effizient gewesen und kamen erst gar nicht in die Räume, wo wir stark sind.“

Klingenbachs Trainer Thomas Klemenschitz hätte genauso gut mit einem Remis leben können: „Für uns wäre ein Punkt schon okay gewesen.“

Statistik

ASK eco-puls Horitschon . ASKÖ Klingenbach 0:1 (0:0).-
Torfolge:0:1 (90.) Maximilian Ivancsits.
Reserve:1:1 (Leidnecker; Stiglitz).
SR:Braunschmidt.- Horitschon, 250.
Horitschon:Ratkai; Ostermann, Spadt, Ikanovic; Vlasich (89. Ribaritsch), Daniel Trenker(74. Kovacs), Ackerler (45. Haller), Horvath; Shousha, Schedl (54. Nico Wessely); Johnson.
Klingenbach:Schuller; Vlcak, Tunjic, Jonas Ivancsits, Jagschitz; Monculs, Stahleder; Solotruk (81. Stiglitz), Adam (57. Mad), Diakiese (92. Kroyer); Maximilian Ivancsits.