Deutschkreutzer Heimfluch setzt sich auch gegen St. Margarethen fort
Burgenlandliga
Deutschkreutz gelang auch im dritten Heimspiel in der laufenden Spielzeit. Gegen Sankt Margarethen nahm man nie richtig Fahrt auf und kassierte obendrein Treffer zu ungünstigen Zeitpunkten.
David Thumberger (l.)und Kollegen mussten gegen Doppeltorschütze Dominik Csomos die nächste Heimpleite einstecken.
© Bernhard Fenz
Deutschkreutz - St. Margarethen 1:2.Nach dem überzeugenden 3:0-Derbysieg gegen Oberpullendorf hatte sich Deutschkreutz einiges vorgenommen. Dementsprechend wurde auch unter der Woche dafür gearbeitet. Cheftrainer Mike Hartl sprach erneut über eine „richtig gute Trainingswoche“, für die er seinen Jungs keinen Vorwurf machen konnte. Mit dem ersten Heimsieg klappte es nämlich auch gegen St. Margarethen nicht. In den ersten 30 Minuten überzeugte nur der Gast, insbesondere durch Attribute, die normal die Deutschkreutzer auszeichnet. „Sie hatten jeden ersten und jeden zweiten Ball, waren aggressiver und haben dadurch auch von der härteren Linie des Schiedsrichters profitiert“, gestand Hartl.
Auch St. Margarethens Trainer lobte seine Spieler. Franz Lederer: „Wir haben dort weiter gemacht, wo wie gegen Pinkafeld aufgehört haben.“ St. Margarethen hatte einige gute Chancen, die aber oft von Bruno Horvath zunichtegemacht wurden. Lederer war nach seinem Feldverweis in der Zuschauerrolle, wie auch Innenverteidiger Bastian Kucher. Der wurde von Thomas Jusits ersetzt, der wieder fit war. Florian Dörfler stand gar nicht im Kader. Lederer: „Auch wenn er es sich mit seiner Leistung gegen Pinkafeld verdient hätte. Aber er war nicht fit.“
Lederer: „Wir haben nicht getroffen und die Deutschkreutzer haben danach immer besser in ihr Spiel gefunden.“ Aber dennoch gingen die Gäste mit einer Führung in die Pause. Dominik Csomos machte in der 44. Minute genau das, was Dominik Csomos eben macht. Ein strammer Schuss mit links ins lange Eck löste bei Hartl doch leichten Ärger aus: „Das haben wir genau gewusst und es trotzdem schlecht verteidigt.“ Csomos schlug nach der Halbzeit erneut zu. Diesmal nach Zuspiel von Ahmed El-Baali, der wieder als Linksverteidiger hervorragende Figur machte. Für die Hausherren sah es auch nach Analyse des Videomaterials stark nach Abseits aus, der Treffer zählte aber dennoch. Am Ausgang des Spiels änderte auch das Jokertor von Jonas Gager nichts. Deutschkreutz verlor damit sein zweites Heimspiel en suite, bleibt auf eigenem Grün weriterhin sieglos.
Hartl: „Sie haben in den spielentscheidenden Minuten zugeschlagen und ihre Sache einfach richtig gut gemacht. Das geht dann so auch in Ordnung.“
Statistik
Deutschkreutz - St. Margarethen 1:2 (0:1).- Tore:0:1 und 0:2 (44. und 48.) Csomos, 1:2 (85.) Jonas Gager.
SR:Bukvic.- 180.
Deutschkreutz:Horvath; Stutzenstein, Lipowsky, Godovitsch, Tröscher (81. Jonas Gager); Tobias Gager, Nagy (77. Eric Neubauer); Petö, Luca Treiber, Thumberger; Fabiankovits (61. Furtner).
St. Margarethen:Michael Wenzl; Granabetter (72. Fortunits), Jusits, Philipp Wenzl, El-Baali; Härtel, Mario Wenzl (78. Ernst); Samardzic, Grvala, Bayer (93. Markus Weixelbaum); Csomos.
Reserve:1:0 (Leon Treiber).