Klingenbach fand gegen Kohfidisch wieder zurück zu alter Spielkultur

Burgenlandliga

Nach drei Spielen war Klingenbach wieder in Torlaune und konnte nach dem 4:1 beim Mannschaftsausflug auf die Wiener Wiesn gut gelaunt feiern.

Von Günther Pavlovics

Branislav Sluka und seine Klingenbacher stemmten sich erfolgreich gegen die Kohfidischer Defensive

Branislav Sluka und seine Klingenbacher stemmten sich erfolgreich gegen die Kohfidischer Defensive

© Mia Wlaschits, MIA WLASCHITS

Klingenbach - Kohfidisch 4:1.Die Stimmung im Zug war ausgezeichnet. Die Klingenbacher hatten für Samstag einen Mannschaftsausflug fixiert, es ging nach Wien auf die Wiesn. Mit dem Erfolg vom Freitag im Rücken lachte es sich leichter. Klingenbach ist wieder zurück in der Erfolgsspur. Nach vier Runden nahm man in der Tabelle die Führungsrolle ein, um diese mit einer 0:1-Niederlage gegen Pinkafeld wieder abzugeben. Es folgte eine Heimniederlage gegen Deutschkreutz. In Neudorf fand man zuletzt wieder zurück auf den Erfolgskurs, auf dem man nun über Kohfidisch drüber fegte. „Wir waren von Beginn an dominanter", sagte Trainer Thomas Klemenschitz. Branislav Sluka vergab eine große Chance, Antonio Vidovic traf nur die Latte, etwas später mit einem platzierten Schuss aber ins Netz (18.). Kohfidisch hatte vor der Pause eine gute Kopfballchance, bei Klingenbach landete der Kopfball von Peter Chribik nach Vorarbeit von Sluka zur Pausenführung im Tor (31.).

Nach Seitenwechsel überließen die Klingenbacher dem Gegner das Spiel, um die Umschaltmomente auszunutzen. So fing Mario Hartmann einen Ball ab, setzte den schnellen Raphael Federer ein, der für Michael Kozak aufspielte. Auch der vierte Treffer gelang nach einer Balleroberung, diesmal trug sich Sluka in die Torschützenliste ein. „Danach konnte ich den jungen Spielern ein paar Spielminuten mehr bieten", sagte Klemenschitz, der dann ordentlich durchtauschte. Der aber auch kritisierte, dass „wir nach dem 4:0 fast ein bisschen überheblich wurden". So kam es auch im Finish zu einem Foul im Strafraum und zum Ehrentreffer der Kohfidischer aus dem Elfmeter. Klemenschitz: „Vorne hat aber die Chancenauswertung wieder gepasst." Nach den vier Toren beim Sieg gegen Pama hat man in Pinkafeld, gegen Deutschkreutz und in Neudorf aber etliche Möglichkeiten ausgelassen.

Klingenbach – Kohfidisch 4:1 (2:0).
1:0 (18.) Vidovic, 2:0 (31.) Chribik, 3:0 (50.) Kozak, 4:0 (60.) Sluka, 4:1 (89. Strafstoß) T. Polzer.
SR: Tekeli, 258.
Klingenbach: Schuller; Luca Binder, Chribik, Ivancsits, Hartmann; Federer (73. Csmarich), Stahleder (73. Nucak), Szorger, Sluka (63. Domnanich); Vidovic (63. Bas), Kozak.
Kohfidisch: Toth; Mühler, Derkovits, H. Polzer, Halmosi (78. Szarka); Hasler (84. T. Polzer), Kozhenov, Oswald, Konrad; Englitsch; Jani.
Reserve: abgesagt.