Leithaprodersdorf freute sich mit Verspätung über den zweiten Platz

Burgenlandliga

Erst gab es am Freitag einen 3:1-Sieg gegen Siegendorf, dann durfte man am Sonntag nach dem Remis von Eberau über den zweiten Platz jubeln. Damit spielt man im ÖFB-Cup.

Von Günther Pavlovics

Levi Markhardt freute sich über das frühe 1:0 gegen Siegendorf, das er aus einem Elfmeter erzielte

Levi Markhardt freute sich über das frühe 1:0 gegen Siegendorf, das er aus einem Elfmeter erzielte

© Philipp Frank, BVZ

Leithaprodersdorf - Siegendorf 3:1. Derby hin Derby her. Leithaprodersdorf hatte gegen den Mitbewerber aus dem Eisenstädter Bezirk nichts zu verschenken. Immerhin stand Platz zwei auf dem Spiel, der in der kommenden Saison ein Spiel im ÖFB-Cup beschert. Den durften die Leithaprodersdorfer dann am Sonntag feiern, weil man von Eberau (nach dem 0:0 gegen SK Pama) nicht mehr überholt werden kann. Nach den vor allem verletzungsbedingten Umstellungen in den letzten Wochen musste Trainer Mario Santner am Freitag nur eine Änderung vornehmen: Tobias Beran war wieder so weit fit, dass er beginnen konnte. Der spielte an der Seite von Levi Markhardt als Stürmer und wurde gleich in der ersten Minute zu Fall gebracht. Einen Elfer gab es aber zwei Minuten später wegen eines Handspiels. Levi Markhardt verwandelte, Siegendorf-Trainer Dominik Wydra ärgerte sich: „Die Elferentscheidung war lächerlich."

In weiterer Folge kamen vor allem die Siegendorfer zu Möglichkeiten, die sie aber vergaben. Wydra: „Wir waren klar besser." Der Trainer musste auf Innenverteidiger Kader Bamba verzichten, der eine Gelbsperre absaß und von Jonas Keinz vertreten wurde. Dessen Platz als Sechser nahm Robert Marko ein, für den Csanad Kozak in der Startelf im Mittelfeld spielen durfte. Als Solospitze war wieder Jakov Josic ganz vorn tätig, Lukas Grozurek war wieder fit, spielte am Flügel.

Siegendorf konnte sich nur kurz freuen

Und nach der Pause gelang auch der Ausgleich. Ein Siegendorfer Freistoß ging durch die Mauer und von Jakov Josic ins Tor. Doch die Freude über den Ausgleich währte nicht lange. Nico Schühler traf nach einer Beran-Flanke für Leithaprodersdorf. Danach standen die Tormänner im Mittelpunkt, erst scheiterte Levi Markhardt für Leithaprodersdorf, danach konnte sich sein Schlussmann Fabian Haberl gleich zwei Mal auszeichnen. Santner: „Wer weiß, was passiert wäre, wenn sie den Ausgleich gemacht hätten. So aber haben wir das dritte Tor gemacht, das vierte leider ausgelassen. Der Sieg war für uns wichtig, um Zweiter zu werden." Die Siegendorfer hatten nach dem Ausgleich auf Offensive geschaltet. Wydra: „Für uns zählen nur die Punkte, das Torverhältnis ist egal, wir werden ja immer zurückgereiht."

Statistik

Leithaprodersdorf - Siegendorf 3:1 (1:0).

1:0 (3., Handelfer) Levi Markhardt, 1:1 (51.) Josic, 2:1 (53.) Schühler, 3:1 (78.) Luca Pöschl.

SR: Kaplan. - LeithArena, 300.

Leithaprodersdorf: Haberl; Dragschitz (75. Matthias Fromwald), Ehrnhofer, Fabian Dinhof, Koch; Radivojevic (HZ. Mihalits), Schühler (91. Tobias Jagenbrein); Luca Pöschl (88. Serdar), Hauser; Beran (91. Jakesch), Levi Markhardt.

Siegendorf: Krepelka; Lukas Dostal (82. Cuhadar), Wydra, Keinz (82. Luhn), Bedics; Marko; Grozurek, Kozak (HZ. Andreas Dostal), Uchida, Shimooka; Josic.

Reserve: 3:0 (Gottwald 2, Dillinger).