Nach gelungenem Probegalopp den Schneeberg „bezwungen“

BURGENLANDLIGA

Ein 4:2-Testspielsieg gegen Marz, ein schweißtreibendes Teambuilding inklusive Wanderung und Übernachtung am Schneeberg und ein gemeinsamer Hüttenabend – der SC Bad Sauerbrunn hatte ein ereignisreiches Wochenende. Trainer Andreas Feurer sprach von einem tollen Erlebnis und zeigte sich mit der Leistung gegen Marz zufrieden, sieht aber auch noch Luft nach oben bei seinen Kickern aus dem Kurort.

Von Martin Ivansich

Die Mannschaft des SC Bad Sauerbrunn beim Teambuilding am Schneeberg: 1.400 Höhenmeter, zahlreiche Hüttenstopps und jede Menge Teamgeist – ein unvergesslicher Tag in beeindruckender Kulisse.

Die Mannschaft des SC Bad Sauerbrunn beim Teambuilding am Schneeberg: 1.400 Höhenmeter, zahlreiche Hüttenstopps und jede Menge Teamgeist – ein unvergesslicher Tag in beeindruckender Kulisse.

© zVg

Ein erfolgreiches und intensives Wochenende liegt hinter dem SC Bad Sauerbrunn. Am Freitag stand ein Vorbereitungsspiel gegen den ASK Marz auf dem Programm – mit einem verdienten 4:2-Erfolg für die Feurer-Elf.

„Marz war ein sehr guter Gegner. Wir haben in der ersten Halbzeit richtig guten Fußball gespielt und 3:0 geführt. Da ist vieles aufgegangen, was wir besprochen haben“, zeigte sich Trainer Andreas Feurer zufrieden. Im zweiten Durchgang offenbarte die Partie allerdings auch Verbesserungspotenzial: „Man hat gesehen, wo wir noch ansetzen müssen – das Passspiel war zu ungenau, und die Aggressivität muss man über die ganze Spielzeit hochhalten.“ Ein Wermutstropfen: Florian Schusser verletzte sich am Sprunggelenk, die genaue Diagnose steht noch aus.

1400 Höhenmeter als Mannschaftsleistung

Am Samstag folgte das Highlight des Wochenendes: ein ausgedehnter Teambuilding-Tag inklusive Übernachtung am Schneeberg. Start war um 8 Uhr früh mit einem gemeinsamen Frühstück im Café Orchidee in Puchberg – organisiert vom Vater des Sauerbrunner Defensivmanns Sebastian Tisch, der gemeinsam mit dem Orchidee-Chef die gesamte Mannschaft einlud. Anschließend ging es Schritt für Schritt bergauf.

„Wir haben uns auf dem Weg immer wieder kurze Pausen in verschiedenen Hütten gegönnt – zur Erholung natürlich“, so Feurer mit einem Augenzwinkern. Nach rund 8,5 Stunden, 1400 zurückgelegten Höhenmetern und einer starken Teamleistung erreichte die Mannschaft am Abend das Almreserlhaus, wo man gemeinsam den Tag gemütlich ausklingen ließ. „Auch so, wie es sich gehört“, meinte der Coach. Zu Wochenbeginn am Montag durften die Spieler regenerieren, am Dienstag ging es wieder ins Training. Weiter geht es mit einem echten Härtetest.

Schon morgen, Freitag, wartet mit dem Regionalliga Ost-Klub Union Mauer ein ganz starker Gradmesser – Ankick ist um 19 Uhr im heimischen Wetterkreuzstadion.