Optimismus pur in Horitschon
Burgenlandliga
Horitschon findet seinen Ersatz für David Gräf in einem alten Bekannten – Rene Maschler ist wieder Teil des ASK. Ein weiteres Indiz dafür, warum man in Horitschon von einer mehr als zufriedenstellenden Winterpause sprechen kann.
Ranger is back – Rene Maschler (l.) kehrt nach einem halben Jahr in Gloggnitz und Floridsdorf zurück ins Blaufränkischland.
© Malcolm Zottl
In jüngster Vergangenheit bahnte sich der Wechsel bereits an, seit vergangener Woche ist es beschlossene Sache: Rene Maschler ist nach Engagements bei der SV Gloggnitz und dem Floridsdorfer AC zurück in Horitschon. Eine kurze, knackige, aber deswegen keineswegs weniger erfreuliche Nachricht für die Mittelburgenländer.
„Wir kriegen einen hochwertig veranlagten Spieler, der sich im letzten Jahr in höheren Ligen weiterentwickeln konnte. Natürlich sind wir da sehr froh“, sagt Sportlicher Leiter Lukas Poglitsch, dem in diesem Transferfenster sicherlich ein Kompliment ausgesprochen werden darf. Rückkehrer Maschler sowie Zsolt Ratkai, Legionär Mark Sefer, Anton Cichos und Lukas Heinicker als etwas erfahrenere Feldspieler sowie Lukas Pollross stellen ein sehr spannendes Sextett dar. Poglitsch selbst sieht darin noch keinen automatischen Erfolg, nimmt das Kompliment aber dankend an und weiß: „Die Basis haben wir damit in diesem Winter sicherlich geschaffen und bestimmt auch ein gewisses Maximum rausgeholt.“
So sehr, dass man nun einmal durchatmen kann. „Mir ist das noch nie passiert, dass wir in der Kabine keinen Platz mehr haben. Ich muss derzeit den Platz von Kapitän Philip Wessely hergeben“, scherzt Poglitsch. Internes Lob Lob gibt es demnach nicht nur von außen, sondern auch von innen. Cheftrainer Luca Wirtitsch hat den allermeisten - Lukas Pollross und Mark Sefer fehlten krankheits- bzw. verletzungsbedingt – beim 3:2-Erfolg gegen Lackenbach bereits auf die Beine schauen können. Bereits in der Trainingswoche sammelte der Übungsleiter positive Eindrücke, die sich trotz eines 0:2-Rückstandes und Startschwierigkeiten gegen den Winterkönig der II. Liga Mitte eben auch bemerkbar machten.
Von den Neuzugängen schwärmt Wirtitsch: „Sie werden uns allesamt bestimmt extrem weiterhelfen. Da reden wir von absoluten Top-Verstärkungen.“ In Horitschon soll jedoch das Kollektiv der Star bleiben, um sich in einer sicherlich nicht allzu vielversprechenden Tabellensituation allmählich aus dem Tabellenkeller zu ziehen. „Bereits gegen Lackenbach haben die Jungs gezeigt, dass sie sich nach Rückstand nicht aufgeben und Charakter zeigen. Auch wenn es nur ein Testspiel war, stimmt mich das sehr positiv“, sagt Wirtitsch, gewährt Einblick hinter die Kulissen und unterstreicht damit, warum es eben auch in derselben Tonart weitergehen könnte: „Beim Training ist ein richtiges Feuer drin und man merkt, dass die Jungs richtig Bock auf das Kicken haben.“ Die nächsten Hürden haben es in sich und werden auch zeigen, wie weit man tatsächlich ist.
Morgen Freitag wartet Ebreichsdorf, kommende Woche Scheiblingkirchen – zwei absolute Top-Teams in Niederösterreichs höchster Spielklasse. „Das wird ein Gradmesser. Wir werden weiterhin Gas geben und unsere Vorhaben festigen“, gibt Wirtitsch den Ton an.