Serien hielten: St. Margarethen im Tief, Deutschkreutz im Hoch

Burgenlandliga

St. Margarethen dominierte das Spiel, verlor aber gegen Deutschkreutz mit 1:2. Damit ist die Mannschaft von Franz Lederer die schlechteste im Frühjahr.

Von Günther Pavlovics

St. Margarethner Frust nach dem 1:2 gegen Deutschkreutz

St. Margarethner Frust nach dem 1:2 gegen Deutschkreutz

© Günther Pavlovics

St. Margarethen - Deutschkreutz 1:2. St. Margarethens Spieler schlugen den Ball wütend noch vorne. Irgendwie wollte man noch den Ausgleich schaffen, wollte nicht im siebenten Spiel des Jahres zum fünften Mal verlieren. Doch die Deutschkreutzer Innenverteidiger köpfelten die Bälle wieder weg. Und wenn dann doch ein Zuspiel über die Seite den Weg in den Strafraum fand, fand sich auch ein Deutschkreutzer, der den Ball blockte wie im Fall von David Granabetter. Oder ein St. Margarethner setzte den Ball knapp neben das Tor wie Florian Dörfler. So zitterten sich die Deutschkreutzer dem Ende entgegen und durch die Nachspielzeit, um über den fünften Sieg in Folge zu jubeln. Wenn es läuft, dann läuft es.

Mit dem Glück des Tüchtigen, wie es Deutschkreutz-Trainer Mike Hartl bezeichnete, sollte man sich belohnen. Beim 1:0 durch Alexander Resner zeigte sich der Youngster nach einer weiten Flanke an das Strafraumeck am handlungsschnellsten (19.) im Duell mit dem herausgeeilten Tormann Michael Wenzl. Nach der Pause hatte St. Margarethen mehr Spielanteile, doch Deutschkreutz blieb stets gefährlich. So attackierte Gergö Fönyedi nur halbherzig Benjamin Petö, der einen Eckball heraus holte. Der landete genau auf dem Kopf von Istvan Fabiankovits und dann im Tor. Da begann St. Margarethen mit dem finalen Aufbäumen, das schnell belohnt wurde. Dominik Csomos erzielte schnell den Anschlusstreffer. Mehr aber gelang nicht. Deutschkreutz war mit den drei Punkten mehr als zufrieden. „Ich hatte das Gefühl, dass wir das Spiel nie unter Kontrolle bekommen haben“, resümierte Hartl. „Wir waren einfach zu hoch und zu breit, konnten zweite Bälle selten bei uns behalten und hatten auch keinen wirklich guten Spielaufbau.“

Starke defensive Arbeit der Deutschkreutzer

Bereits in der ersten Halbzeit parierte Gäste-Goalie Bruno Horvath einen Kopfball, in der 86. Minute entpuppte sich Lukas Godovitsch als Fels in der Brandung, klärte auf der Linie und ließ Hartl aufatmen: „Das war extrem schön zu sehen, wie sich danach die ganze Mannschaft feiern ließ“, freute er sich für sein Team, ließ aber schon bescheiden anmerken: „Wir werden den Sieg sicherlich richtig einordnen. Wir wussten, dass es schwer wird, nehmen nach extrem soliden Wochen aber jetzt auch mal so eine Partie mit.“ Davon kann Franz Lederer derzeit nur träumen. „Wir quälen uns. Torchancen sind normal eine dünne Suppe bei uns. Dabei hatten wir jetzt einige. Aber irgendwann muss so ein Flipperschuss auch einmal für uns ins Tor fallen.“

St. Margarethens Trainer Franz Lederer hatte seine Mannschaft gegenüber der Niederlage in Pama an zwei Positionen umgebaut. Igor Bosnjak stand nach seiner Krankheit wieder in der Startelf, weshalb Tobias Schindler auf die Bank musste. So erging es auch Florian Dörfler, der Gergö Fönyedi weichen musste. Jakub Hronec fehlte, der Mittelfeldspieler hatte sich in Pama beim Aufwärmen wieder verletzt. Und konnte nicht dagegen ankämpfen, dass St. Margarethen erstmals seit 2022 gegen Deutschkreutz verloren hat. Mit nur vier Punkten aus sieben Spielen ist St. Margarethen das schlechteste Team der Rückrunde. Es war erst die zweite Partie, in der ein Tor erzielt wurde.

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St. Margarethen - Deutschkreutz 1:2.

© Günther Pavlovics

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St. Margarethen - Deutschkreutz 1:2. Ex-Spieler Moaz El Rehim mit Ahmed El-Baali und Gergö Fönyedi

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St. Margarethen - Deutschkreutz 1:2.

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St. Margarethen - Deutschkreutz 1:2.

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St. Margarethen - Deutschkreutz 1:2.

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St. Margarethen - Deutschkreutz 1:2.

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St. Margarethen - Deutschkreutz 1:2.

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St. Margarethen - Deutschkreutz 1:2.

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St. Margarethen - Deutschkreutz 1:2.

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Statistik

St. Margarethen - Deutschkreutz 1:2 (0:1).

0:1 (19.) Resner, 0:2 (63.) Fabiankovits, 1:2 (67.) Csomos.

SR: Unger. - Greabochstadion, 350.

St. Margarethen: Michael Wenzl; Granabetter, Jusits, Philipp Wenzl, Fortunits; Igor Bosnjak (84. Schindler); Gergö Fönyedi (72. Dörfler), El-Baali, Martin Weixelbaum, Mario Wenzl; Csomos.

Deutschkreutz: Horvath; Stutzenstein, Lipowsky (86. Scherz), Godovitsch, Tröscher; Nemeth; Resner (79. Osze), Neubauer (64. Treiber), Gager, Petö; Fabiankovits.

Reserve: 1:3 (Laky; Gager 2, Müller).