Siegendorf startet das Projekt Klassenerhalt mit Trauerflor

Burgenlandliga Vorschau

Karl Terdy war noch federführend beim Umbau der Mannschaft. Im ersten Spiel nach seinem überraschenden Tod wird an den 64-Jährigen gedacht.

Von Günther Pavlovics

Dominik Wydra ist wieder zurück in Siegendorf und soll als Spielertrainer die Mannschaft in der Burgenlandliga halten

Dominik Wydra ist wieder zurück in Siegendorf und soll als Spielertrainer die Mannschaft in der Burgenlandliga halten

© Martin Ivansich

Siegendorf - Eberau, Sonntag, 16 Uhr.Seit eineinhalb Jahren wird der ASV Siegendorf ordentlich durchgebeutelt. Nach dem Abgang von Peter Krenmayr gingen die teuren Spieler, man stieg aus der Regionalliga ab, musste ein neues Team zusammen stellen, das den Herbst in der Burgenlandliga als Vorletzter beendete. Beim Neustart war Karl Terdy mit viel Einsatz dabei, auch beim Umbau der Mannschaft inklusive neuem Trainerteam in dieser Winterpause. Anfang Feber starb der ehemalige Trainer und sportliche Leiter überraschend mit 64 Jahren. Am Sonntag steigt das erste Spiel nach seinem Tod, bei dem man ihn gedenken wird.

Etliche Fragezeichen für Trainer Wydra

Die Mission Klassenerhalt beginnt für Siegendorf gegen Eberau. Dominik Wydra ist der Nachfolger von Terdy als Coach. Der 31-Jährige war im Herbst noch in der Regionalliga tätig und übersiedelte im Winter als Spielertrainer von Parndorf nach Siegendorf. Er sagt zum Gastspiel des Überraschungs-Aufsteigers: „Natürlich haben wir uns über den Gegner informiert. Aber ich will, dass wir unseren Spielplan durchziehen und immer gleich auftreten, egal gegen wen wir spielen". Also erklärt er auch folgerichtig: „Unser Hauptaugenmerk liegt auf uns." Und beim Blick auf seine Mannschaft sieht er den verletzten Moritz Luhn als einzigen Fixausfall. Im Laufe der Woche wird sich herausstellen, welche der sieben Spieler, die bei der Generalprobe gegen Schwechat nicht spielen konnten, einsatzfähig sind.