St. Margarethen kann beim Festakt gegen den Meister befreit aufspielen
Burgenlandliga
Während ein paar Kilometer weiter Siegendorf um den Klassenerhalt spielt, kann St. Margarethen beim letzten Heimspiel gegen Mattersburg endlich befreit aufspielen.
Franz Lederer (r.) und sein Co. Wolfgang Mayer können am Freitag stressfreier beim letzten Heimspiel von St. Margarethen zuschauen
© Martin Ivansich
St. Margarethen - Mattersburg; Freitag, 19.30 Uhr. Aufgrund des Champions-League-Endspiels findet das letzte Heimspiel im Greabochstadion schon an einem Freitag statt. Man weicht mit der Partie gegen den Meister aus, der hat damit einen Tag weniger zur Erholung, weil Mattersburg am Pfingstmontag das BFV-Cup-Finale gegen Oberwart gespielt hat. Nach dem Heimsieg gegen Klingenbach gab es in der Musikhalle die Mallorca-Party mit 1000 Besuchern. Dieses Wochenende arbeitete der Fußballverein auch mit bei der großen Burgenland-Tour, die am Pfingstmontag bei der Musikhalle zur dritten Etappe startete. Nun wird am Wochenende dieses Saison ein letztes Mal gefeiert. Schon am Freitag gratuliert man beim Heimspiel gegen Mattersburg dem Meister, am Samstag ist Nachwuchstag, am Sonntag Frühschoppen. „Und dann freuen wir uns auch eine Pause", sagt Obmann Andreas Schuster, der sich bei seinen Helfern bedankt. Allein bei der Mallorca-Party waren 40 Freiwillige im Einsatz.
Lederer will Fußball spielen statt Fußball arbeiten
Fußballerisch hofft man man der holprigen Saison auf einen würdigen Abschied aus dem Greabochstadion. „Ich würde mich freuen, wenn die Spieler endlich wieder befreit aufspielen können, wenn sie das Spiel genießen. Denn in unserer Situation war alles mehr Fußball arbeiten als Fußball spielen." So konnte man mit wenig Glanz aber die letzten drei Spiele gewinnen und so doch noch souverän den Klassenerhalt schaffen. Damit sind die Partien gegen Mattersburg und Oberpullendorf ein Luxus, weil der Druck wegfällt. Lederer: „Die Situation war nicht gerade prickelnd und hat sich auf die Burschen übertragen, was man ihnen auch nicht übel nehmen kann."
Spät aber doch kann er nun weiteren Talenten eine paar Minuten Einsatzzeit verschaffen. Das war eigentlich schon früher geplant, weil man Milos Jovanovic nicht nachbesetzte. Dann kam aber noch der überraschende Abgang von Ernest Grvala dazu und die Verletzung von Bastian Kucher. Und vor allem die Niederlagen. Jetzt können sich die Jungen empfehlen, ob sich auch nach dem Umbau mit vier Neuen und vier Abgängen bestehen können.