St. Margarethen steht gegen Neudorf schon ordentlich unter Druck

Burgenlandliga

St. Margarethen hat nur noch einen Punkt Vorsprung auf die Abstiegsplätze. Deshalb fordert Trainer Franz Lederer von seinen Spielern, dass sie sich der Situation stellen.

Von Von Günther Pavlovics

Franz Lederer ist vor dem Heimspiel gegen die Juniors von Neudorf/Parndorf nachdenklich

Franz Lederer ist vor dem Heimspiel gegen die Juniors von Neudorf/Parndorf nachdenklich

© Strodl

St. Margarethen - Neudorf/Parndorf Juniors; Samstag, 17 Uhr. „Es muss gepunktet werden, alles andere interessiert mich nicht", sagt Franz Lederer vor dem Heimspiel gegen Neudorf. Er will nicht mehr vom Murmeltier gegrüßt werden. Denn die Spielverläufe im Frühjahr ähneln sich bis auf wenige Ausreißer nach unten. So kassierte man am Wochenende bei der Niederlage in Kohfidisch ein vermeidbares Tor und konnte Topchancen nicht in Tore umwandeln. „Und täglich grüßt das Murmeltier", war daher das Resümee des Trainers. So hatte man beim 0:1 Tim Schreiber nach einer Flanke nicht gut gedeckt. Danach zeichnete sich Tormann Nico Toth bei einem Schuss von Mario Wenzl aus. Der Flügel scheiterte nach der Pause noch einmal, ehe Tim Schreiber einen zweiten Ball sehenswert im Netz versenkte.

Hauchdünner Vorsprung vor dem Abstieg

St. Margarethen bleibt damit die schlechteste Mannschaft der Rückrunde, hat erst fünf Punkte geholt, erst sechs Tore erzielt und damit nur noch einen Punkt Vorsprung auf den Abstiegsplatz, den Klingenbach und Siegendorf einnehmen. „Wir müssen die Situation annehmen und uns ihr stellen", sagt Lederer. Der sagt aber auch: „Es sind noch immer wir, die einen Punkt Vorsprung haben." Im Fall von Siegendorf sind es zwei, weil die Siegendorfer bei Punktegleichheit zurück gereiht werden. Und mit Duell mit Klingenbach, das eine Woche nach Neudorf ins Greabochstadion kommt, hat man mit dem 3:1-Auswärtserfolg die Nase vorn. Der Vorsprung auf Horitschon beträgt zwei Punkte, da ist das direkte Duell nach 3:3 und 0:1 allerdings negativ ausgegangen.

Personell ist bei St. Margarethen die Situation wieder besser. Nur Jakub Hronec ist noch nicht fit, David Granabetter war zuletzt krank.