Verkorkster Bad Sauerbrunner Rückrundenstart: Andi Feurer tritt zurück
BURGENLANDLIGA
Drei Spiele, nur zwei Punkte – aus den letzten neun Ligaspielen gelang der Mannschaft aus Bad Sauerbrunn insgesamt nur ein Sieg. Trainer Andreas Feurer zog daher die Konsequenz und trat zurück, auch um einen Impuls zu setzen.
© Martin Ivansich
Der SC Bad Sauerbrunn muss sich nun auf Trainersuche begeben. Andreas Feurer, der im Sommer von Langzeittrainer Heinz Kremser übernommen hatte und zuvor als Co-Trainer tätig war, tritt mit sofortiger Wirkung als Chefcoach zurück. Ausschlaggebend waren die ausgebliebenen positiven Ergebnisse in der Rückrunde: ein 1:1 gegen Eberau, ein 0:0 beim SK Pama und zuletzt eine 1:2-Niederlage gegen Deutschkreutz. Der SCBS rutschte dadurch auf Rang elf ab und liegt nur noch drei Punkte vor einem Abstiegsplatz – eine ungewohnte Situation im Kurort.
Dabei war Bad Sauerbrunn in diesen Partien wahrlich nicht vom Glück verfolgt. „Der Verein und ich haben uns zusammengesetzt und über die letzten drei Spiele gesprochen“, erklärt Feurer und ergänzt: „Leider haben wir nur zwei von neun möglichen Punkten geholt, obwohl wir in allen drei Partien hätten gewinnen können.“ Im ersten Spiel gegen Eberau kassierte Bad Sauerbrunn in der 91. Minute noch den Ausgleich zum 1:1. In Pama wurde in der 90. Minute ein Elfmeter vergeben, kurz darauf wurde ein Treffer in der 91. Minute aberkannt. Im dritten Spiel hatte der SCBS laut Feurer rund 80 Prozent Ballbesitz, machte jedoch zu wenig aus seinen Chancen.
Daher stellt Feurer klar: „Die Realität ist leider, dass wir trotz guter Leistungen voll in den Abstiegskampf hineingerutscht sind und jetzt ein Impuls nötig ist. Mir tut dieser Schritt weh, aber er ist wahrscheinlich das Beste für den SC Bad Sauerbrunn.“
Der sportliche Leiter Heinz Kremser kommentiert: „Andi ist dem Verein sehr verbunden, war mehr als drei Jahre hier und hat sich diese Entscheidung nicht leicht gemacht. Er möchte, dass der Verein erfolgreich ist, und wollte mit diesem Schritt einen Impuls setzen.“
Und das ausgerechnet vor ganz wichtigen Spielen: Die kommenden Aufgaben heißen Klingenbach und Siegendorf – also Abstiegskampf pur. Interimistisch wird Abwehrchef Thomas Piermayr vorerst in die Rolle des Spielertrainers schlüpfen. Parallel dazu begibt sich der Verein auf die Suche nach einem neuen Cheftrainer.