Volle Rückrunden-Ausbeute: Klingenbachs Rezept ist kein Zaubertrank

BURGENLANDLIGA

Klingenbachs Traumstart in die Rückrunde macht mehr als nur Hoffnung auf den Ligaverbleib, und das ohne große Zauberei. Das Team von Thomas Klemenschitz holte aus allen drei Spielen bisher Siege.

Von Von Martin Ivansich

Klingenbachs Trainer Thomas Klemenschitz notierte neun Punkte aus drei Rückrunden-Spielen

Klingenbachs Trainer Thomas Klemenschitz notierte neun Punkte aus drei Rückrunden-Spielen

© Mia Wlaschits, MIA WLASCHITS

Mit fünf Punkten überwinterte Klingenbach auf dem letzten Tabellenplatz – sechs Punkte hinter dem rettenden Ufer. Der durchwachsene Herbst inklusive Trainerwechsel zehrte an den Nerven beim Schlusslicht. Nicht wenige erklärten den Traditionsverein bereits als Fixabsteiger. Weil aber Klingenbach so etwas wie ein gallisches Dorf der Burgenlandliga ist, steckte man die Köpfe in der Winterpause zusammen, arbeitete intensiv und verpflichtete einige neue Akteure. Und tatsächlich präsentieren sich die Kicker aus „Klimpuh“ in der Rückrunde wie Gallier.

Neun Punkte aus drei Spielen und damit fast doppelt so viele wie in der Hinrunde stehen zu Buche. Die Abstiegszone hat man verlassen, das Ziel freilich noch nicht erreicht. Große Schritte in die Richtung machte man aber allemal. Welchen Zaubertrank Klingenbachs Coach Thomas Klemenschitz seinen Jungs verpasst hat? „Gar keinen“, schmunzelt der Trainer und erklärt: „Eine fokussierte Vorbereitung, ein guter Konkurrenzkampf und das Glück, das uns im Herbst gefehlt hat, machen es derzeit aus. Wir wissen aber auch, dass wir weiter hart arbeiten müssen, um unser Ziel zu erreichen. “