In Leithaprodersdorf will man Zweiter werden und noch etwas mehr
Burgenlandliga Vorschau
Vizemeister ist jetzt das große Ziel in Leithaprodersdorf. Trainer Mario Santner freut sich über den Erfolgslauf und träumt von der Mattersburger Ungeschlagen-Serie.
Der kampfstarke Julian Mihalits (r.) hat sich sofort einen Stammplatz in der Leithaprodersdorfer Mannschaft erspielt
© Martin Ivansich
Leithaprodersdorf - Edelserpentin; Freitag, 19.30 Uhr.Durch den Sieg über Eberau und der Niederlage von Oberpullendorf hat Leithaprodersdorf den zweiten Platz gefestigt. „Das ist eine eigene Meisterschaft hinter Mattersburg. Und wir wollen Zweiter bleiben und daher auch gegen Edelserpentin gewinnen“, sagte Trainer Mario Santner. Der Verein steht hinter dem Ziel Vizemeisterschaft. Und Santner geht sogar weiter: „Mattersburg ist seit einem Jahr ungeschlagen, warum sollen wir das nicht auch schaffen.“ Der nächste Schritt in diese Richtung soll nun gegen Edelserpentin gesetzt werden. Da hat Santner punkto Kader wieder mehr Möglichkeiten als in Eberau. Tobias Beran und Luca Pöschl haben ihre Sperren abgesessen. Und auch Jonah Koch wurde erstmals seit seiner Knöchelverletzung wieder eingewechselt.
Defensive und Offensive wurden im Winter verändert
Der Leithaprodersdorfer Erfolgslauf ist umso höher einzuschätzen, wenn man sich die Veränderungen anschaut. Vor allem in der Verteidigung war guter Rat teuer, denn die ist komplett anders, als sie noch im Herbst war. Lukas Toifl verließ den Klub, Christian Berger und Simeon Markhardt sind verletzt, Jonah Koch war es. Für sie sprangen Sebastian Dragschitz, Nico Schühler und Neuzugang Julian Mihalits ein, Christian Ehrnhofer, der die letzten Herbst-Spiele verpasste, ist wieder fit und Stammspieler. Er und Mihalits haben dem Spiel einen Tick mehr Qualität im Spielaufbau gegeben. Am augenscheinlichsten ist aber die Entwicklung im Sturm. 20 Tore sind der absolute Topwert nach acht Runden im Frühjahr. „Da sieht man, was passieren kann, wenn man nur einen Spieler austauscht", sagt Trainer Mario Santner. Noel Kustor kam nach eineinhalb Jahren zurück nach Leithaprodersdorf, erzielte drei Tore. Allerdings fehlte er zwei Spiele verletzt und wurde beim 2:0 Erfolg in Eberau ausgetauscht. An seiner Seite blüht Levi Markhardt auf. Der nutzt die Räume und Chancen, die sich ihm nun bieten, für zehn Tore in der Rückrunde.