Klingenbach will mit einem Sieg gegen Halbturn einen Lauf starten
Burgenlandliga Vorschau
Zwar wurde die Niederlagenserie in Kohfidisch gestoppt, doch ein Punkt ist zu wenig, um sich im Abstiegskampf abzusetzen. Jetzt soll mit einem Erfolg gegen Halbturn die Aufschwung beginnen.
Antonio Vidovic hält wieder den Kopf hin und soll gegen Halbturn in die Führungsrolle schlüpfen
© Christopher Schneeweiß
Klingenbach - Halbturn; Samstag, 16 Uhr. Zwar ist Klingenbach nach dem 1:1 in Kohfidisch wieder über dem Strich, doch von Sicherheit ist man weit entfernt. Klemenschitz: „Deutschkreutz war nach der ersten Frühjahrsrunde unterm Strich, und hat danach mit einem Sieg in einen Erfolgslauf gefunden. Also müssen wir am Samstag gewinnen." Gegner ist Halbturn, das er bei der Niederlage in Leithaprodersdorf beobachtet hat. Damals hatte Jakub Sulc verletzt gefehlt und Ivan Hlushko war gesperrt. Klemenschitz: „Sie haben Qualität in der Mannschaft. Wenn die Leistungsträger wollen, sind sie top."
Nach drei Niederlagen in Folge blieb Klingenbach endlich ungeschlagen. Trainer Thomas Klemenschitz sagte nach dem 1:1 in Kohfidisch: „In der ersten Halbzeit waren wir besser. In der zweiten Halbzeit hatte Kohfidisch mehr Spielanteile. So ist das Unentschieden letztlich gerecht. Uns bringt der Punkt im Abstiegskampf halt nicht wirklich weiter.“ Er musste auf Jakob Szorger verzichten, der Leistungsträger im zentralen Mittelfeld war erkrankt, sollte gegen Halbturn aber wieder fit sein. Antonio Vidovic fühlte sich nach seinem Mittelfußbruch in der Vorbereitung wieder so fit, dass er in die Startelf rutschte. Klingenbach kassierte beim 1:1 den Ausgleich nach einem Missverständnis zwischen Robin Tunjic und Tormann Stefan Schuller. „Wir wollten endlich zu Null spielen, aber haben uns wieder ein Tor fast selbst gemacht. Das war schon das vierte der letzten fünf Tore, bei denen wir uns dumm angestellt haben. Das ist die schlechteste Phase, um solche Fehler zu machen."