Oberpullendorfer Schüler für selbstgebauten Mini-Satellit preisgekrönt

CanSat-Wettbewerb 2025

Gleich zwei Teams aus dem Gymnasium „Franz Liszt“ Oberpullendorf waren unter den zwölf Finalisten aus ganz Österreich.

Von BVZ Redaktion

Jan Koo, Noah Heinrich, Samantha Lange, Laura Reiner, Helena Moser (1. Reihe), Martin Reichart, Bernd Lang, Dilen Mitnyik, Julian Chabek (2. Reihe), David Mittermann und Paul Sommeregger waren beim Bewerb dabei.

Jan Koo, Noah Heinrich, Samantha Lange, Laura Reiner, Helena Moser (1. Reihe), Martin Reichart, Bernd Lang, Dilen Mitnyik, Julian Chabek (2. Reihe), David Mittermann und Paul Sommeregger waren beim Bewerb dabei.

© BRG OP

Der CanSat-Wettbewerb ist ein europaweites Bildungsprojekt der Europäischen Weltraumorganisation (ESA), bei dem Schülerinnen und Schüler einen Miniatursatelliten in der Größe einer Getränkedose – einen sogenannten „CanSat“ – entwickeln, bauen und mit einer Rakete auf etwa 700 Meter Höhe bringen.

Zwei Teams vom Oberstufenzweig IT & Science des Gymnasiums Oberpullendorf – Pollution Mapping Project (Julian Chabek, Isabella Loidl, Dilen Mitnyik, David Mittermann, Helena Moser, Martin Reichart) und Sky Minds (Tobias Eresheim, Noah Heinrich, Jan Koo, Samantha Lange, Laura Reiner) – qualifizierten sich in diesem Jahr für das österreichweite Finale des Wettbewerbs. Sie waren unter den insgesamt zwölf Finalisten-Teams die einzigen aus dem Burgenland.

Bereits am ersten Wettbewerbstag überzeugte das Team Pollution Mapping Project besonders: Als einziges der zwölf Teams bestand es die anspruchsvolle technische Abnahme auf Anhieb – eine Überprüfung, bei der Größe, Gewicht, Frequenzfunktionalität und das Fallschirmsystem streng geprüft wurden.

Nur sieben der zwölf Finalteams erhielten schließlich die Startfreigabe. Beide Teams vom Gymnasium Oberpullendorf gehörten dazu und konnten ihre Satelliten erfolgreich vom Flugplatz Schärding-Suben mit einer Trägerrakete des TU Wien Space Teams starten lassen. Während des Sinkflugs sammelten die CanSats Messdaten, die im Anschluss wissenschaftlich ausgewertet und vor einer Jury präsentiert wurden.

Besonders hervorgehoben wurde das Pollution Mapping Project: Für seine herausragende technische Leistung, die sich durch präzise Messtechnik, robuste Konstruktion und einen reibungslosen Flug auszeichnete, erhielt das Team den Preis für die „Beste technische Leistung“. Damit konnten sich die Schülerinnen und Schüler gegenüber einer hochkarätigen Konkurrenz durchsetzen und bewiesen ein besonderes Maß an technischem Know-how und Teamarbeit.

„Die Mitarbeit an dem Projekt ist Teil der begabungsfördernden Maßnahmen an unserem Standort“, erklärt Schulleiter Markus Neuhold. „Wir freuen uns sehr über die ausgezeichnete Leistung unserer Schülerinnen und Schüler, die hier gewürdigt wurde. Sie ist ein weiteres Zeichen für die hohe Qualität am Gymnasium Oberpullendorf.“

Fachlich begleitet wurden die Jugendlichen von den Lehrpersonen Bernd Lang, Clemens Lang und Paul Sommeregger, die die Jugendlichen bei der Umsetzung unterstützten.