David Pichler: Kurze Zwangspause, doch vorerst ohne Hiobsbotschaft
Challenger Tour
Der Osliper David Pichler muss derzeit pausieren. Probleme macht ihm das Knie, bei dem erst eine gröbere Verletzung zu befürchten war. Nun sieht es doch nicht so schlimm aus, eine MRT-Untersuchung soll final Klarheit bringen.
Derzeit kann David Pichler nicht unbeschwert seinem Tennisberuf nachgehen.
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Ein Riss des vorderen Kreuzbands und ein Riss des äußeren Meniskus waren das erste Ergebnis einer ersten MRT-Untersuchung, nachdem sich der Burgenländer schon einige Zeit mit Problemen herumschlägt. Von ärztlicher Seite hieß es laut Pichler in weiterer Folge nach dem Check aber, dass „nur der äußere Meniskus ein bisschen lädiert ist“. Der Osliper, der am 19. Februar seinen 30. Geburtstag feiert, will nun eine zweite MRT-Untersuchung durchführen lassen, um finale Klarheit zu haben.
Rein vom Gefühl her geht der Doppelspezialist ebenfalls davon aus, dass es „nichts Schlimmes ist. Alle anderen Tests bei den Physios waren gut.“ Dennoch fehle ihm aktuell das Vertrauen ins Knie, wie er klarstellt. Das macht sich auch im Training bemerkbar. „Ich hatte bei jedem Schritt Angst, dass wieder was passiert. Ich habe auch eigentlich keine Schmerzen, nur halt manchmal ein komisches Gefühl.“
Zeit wird es jedenfalls, dass David Pichler seinen Problemen auf den Grund kommt. Denn beim Challenger in Oeiras (Portugal) musste er im Viertelfinale beim Stand von 5:7 w.o. geben. Im französischen Quimper stand Pichler dann an der Seite seines ukrainischen Partners Denys Molchanov nach einem Erfolg im Achtelfinale in der Runde der letzten Acht gegen Maxence Beauge (Frankreich) und Eliakim Coulibaly (Elfenbeinküste). Nicht nur das 6:4, 6:7, 8:10 war bitter, sondern auch der Punkt zum 6:9 im Match-Tiebreak des dritten Satzes. „Da habe ich wieder den gleichen Schmerz gespürt.“
Fakt ist, dass Pichler nun eine kurze Zwangspause einlegt und auch in der kommenden Woche das geplante Challenger-Turnier in Lille nicht spielen wird. „Wenn man sich nicht voll bewegen traut, dann wird es halt schwer.“ Also gilt die Devise nun, den unbeschwerten Zustand wiederherzustellen. Und das braucht offensichtlich noch ein wenig Zeit.