Eine rumänische Familie muss sich wegen des Mordes an einem Neugeborenen verantworten. Die Babyleiche war am 18. Jänner 2026 bei Nickelsdorf gefunden worden.
32-Jähriger stahl drei Handkassen aus Event-Location: Zwei Jahre Haft
Bezirke Neusiedl/Bruck
Ein 32-jähriger slowakischer Staatsbürger wurde am Landesgericht Eisenstadt verurteilt, weil er mit zwei Mittäterinnen aus einer Eventlocation mehr als 7.000 Euro gestohlen hatte.
Der Slowake wurde zu zwei Jahren Haft verurteilt.
© BVZ/Kirchmeir
Am 18. August 2024 hatte der Angeklagte mit den Komplizinnen eine Eventlocation im Bezirk Bruck an der Leitha aufgesucht. Sie betraten unversperrte Büroräume und nahmen drei versperrte Handkassen sowie eine Bankomatkarte samt Pincode mit.
Danach begaben sie sich zu einem Feldweg, wo sie die Handkassen aufbrachen und 7.326 Euro entnahmen.
Mit der Bankomatkarte hoben sie bei einem Bankomat in Maria Ellend 400 Euro ab.
Am 10. Oktober 2024 wurde der 32-Jährige in Kittsee festgenommen. Er führte eine verbotene Waffe - eine Stahlrute - mit sich sowie eine Identitätskarte und einen Führerschein von einem anderen Mann. Dieser hatte die Dokumente als vermisst gemeldet.
Im Strafregister des Angeklagten waren bereits sieben einschlägige Vorstrafen eingetragen. Am Landesgericht Eisenstadt musste er sich auch wegen zweier versuchter Taschendiebstähle in Wien veranworten, die er 2019 und 2020 begangen hatte. Im April dieses Jahres hatte er versucht, einem Mann die Geldbörse wegzunehmen. Der Diebstahl scheiterte, weil die Ehefrau des Opfers den Täter beobachtet hatte.
Im August 2020 hatte er mit einem Mittäter versucht, eine Handtasche wegzunehmen, die die Besitzerin über einen Kinderwagen gehängt hatte. Auch dieser Diebstahl gelang nicht.
Vor Gericht gab sich der Angeklagte geständig. Er habe mit dem in dem Eventlokal erbeuteten Geld Drogen gekauft.
Der Slowake behauptete, er sei von zwei Männern und den beiden Komplizinnen vor und nach der Tat im August 2024 mit einer Schusswaffe bedroht worden.
Eine der Mittäterinnen habe „Mafia-Männer hinter sich“. „Sie bringt Drogen nach Wien“, sagte der Angeklagte.
Er wurde zu zwei Jahren Haft verurteilt. An die Eventlocation muss er 7.326 Euro bezahlen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.