„Heimspiel“: Das erste burgenländische Fußballfilmfestival

Drei-Tages-Event

Vom 21. bis 23. Mai wird zwischen dem Fußball und der Kultur eine Symbiose eingegangen: Das erste Burgenändische Fußballfilmfestival wird im Mattersburger Kulturzentrum, welches am 22. Mai dann auch sein 50-jähriges Jubiläum feiert, über die Bühne gehen.

Von Richard Vogler

Der Fußball steht im Mattersburger Kulturzentrum vom 21. bis 23. Mai im Mittelpunkt.

Der Fußball steht im Mattersburger Kulturzentrum vom 21. bis 23. Mai im Mittelpunkt.

© Martin Ivansich

Ein erster Ausblick von Seiten der Burgenländischen Kulturzentren macht Appetit auf mehr: Kurz bevor die Fußballwelt in den USA, Kanada und Mexiko zur WM zusammenströmt, wird Mattersburg selbst zum Mittelpunkt eines besonderen Fußballfiebers: Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Kulturzentrums startet heuer das erste burgenländische Fußballfilmfestival „Heimspiel“ – ein cineastischer Anpfiff voller Herz, Leidenschaft und Teamgeist. Fußball ist weit mehr als ein Sport: Er begeistert Generationen, verbindet Menschen über Herkunft und Sprache hinweg und schafft Gemeinschaft, wo sonst Unterschiede dominierten. Im Stadion wie auch auf der Leinwand wird spürbar, wie sehr Fußball Fairness, Respekt und Zusammenhalt lebendig macht. Genau das feiert „Heimspiel“. Das Festival präsentiert eine handverlesene Auswahl österreichischer und internationaler Filme, Dokumentationen und Kurzwerke, die den Fußball aus überraschenden und berührenden Blickwinkeln zeigen – als kulturelles Phänomen, als Spiegel gesellschaftlicher Entwicklungen, als Bühne großer Emotionen oder als Ort kleiner alltäglicher Wunder.

Und auch ein buntes Rahmenprogramm wird das Festival abrunden und das „Heimspiel“ zu einem Erlebnis für die ganze Familie machen – und für alle, die Kultur und Fußball gleichermaßen lieben. Das Detailprogramm wird im März bekanntgegeben.

Stichwort Heimspiel: An diesem Wochenende steht auch der vorletzte Auftritt des MSV2020 in der diesjährigen Spielzeit vor heimischen Publikum im Pappelstadion, nur wenige Meter Luftlinie vom KUZ entfernt, am Plan. Zwei Runden sind danach noch zu absolvieren und läuft alles nach Plan, so ist man zu diesem Zeitpunkt bereits Meister und feiert den Aufstieg in die Regionalliga, der dritthöchsten österreichischen Fußbgallliga. Dies würde dann den eindrucksvollen vierten (!) Aufstieg während der vergangenen fünf Saisonen bedeuten.