Seit 2014 ist die Streuobstfläche im Südburgenland laut einer neuen Kartierung um zehn bis 20 Prozent zurückgegangen. Ein burgenlandweites Projekt soll zeigen, wie junge Obstbäume mit Hitze, Trockenheit und anderen Folgen des Klimawandels zurechtkommen.
21-Jähriger gab Cannabis auch an Minderjährige weiter
Drogenmilieu
Weil er „Anschluss zu den Leuten“ suchte, wurde ein heute 21-Jähriger zum Dealer. Jetzt wurde er verurteilt.
Der Angeklagte hatte sich zu den Suchtgiftdelikten reumütig schuldig bekannt.
© BVZ/Kirchmeir
Von August 2023 bis 18. Jänner 2024 gab der junge Handwerker im Bezirk Güssing Cannabisblüten, Ecstasy und Kokain an Abnehmer weiter. Unter diesen befanden sich auch Minderjährige.
Am 18. Jänner 2024 fand bei dem Drogendealer eine Hausdurchsuchung statt, bei der diverse Drogen sichergestellt werden konnten. Seit 2020 hatte sich der junge Mann Suchtmittel beschafft und diese auch selbst konsumiert.
Bei der Einvernahme vor der Polizei hatte der Verdächtige „reinen Tisch“ gemacht und mehr zugegeben, als man ihm hätte nachweisen können.
„Was war Ihr Motiv?“, fragte die Richterin beim Prozess gegen den 21-Jährigen am Freitag, 14. März 2025, am Landesgericht Eisenstadt.
Kontakt zum „falschen“ Freundeskreis
„Ich suchte Anschluss zu den Leuten“, gab der Angeklagte zur Antwort. Er habe sich für den falschen Freundeskreis entschieden gehabt, sei zu diesen Personen jetzt aber auf Distanz gegangen.
Der bislang unbescholtene Angeklagte wurde wegen Suchtmittelhandels und unerlaubten Umgangs mit Suchtgiften zu fünf Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt. Er erhielt zudem die Weisung, sich ein Jahr lang einer Psychotherapie zu unterziehen.
Mildernd wertete die Richterin, dass der Dealer die Drogen ohne Gewinnaufschlag weitergegeben hatte. Erschwerend sei aber gewesen, dass der Angeklagte Drogen sogar an Minderjährige verteilt hatte.
Der Angeklagte nahm das Urteil an. Der Staatsanwalt gab keine Erklärung ab - das Urteil ist somit nicht rechtskräftig.