In der Oberen Hauptstraße in Gols wächst derzeit ein neues Wohnprojekt der Oberwarter Siedlungsgenossenschaft.
Gattendorf: Rehkitzrettung und PV-Monitoring aus einer Hand
Drohnenflieger
Thomas Ranits und Mario Markl haben das Unternehmen Termvise gegründet, um PV-Anlagen via Drohnenüberflug mit Thermalkameras zu überprüfen. Ihr Equipment eignet sich aber auch äußerst gut für die Rehkitzrettung.
Mario Markl und Vizebürgermeister Thomas Ranits bilden zu zweit das Unternehmen Termvise, das PV-Anlagen von oben kontrolliert und bei Bedarf auch nach Rehkitzen und Haustieren sucht.
© Klaus Zwinger
Thomas Ranits und Mario Markl sind beides begeisterte Drohnenflieger. Schon seit Jahren gehen die beiden diesem Hobby leidenschaftlich nach. Nun haben sie dieses Hobby auch zum Nebenberuf gemacht. Ranits, seines Zeichens Vizebürgermeister von Gattendorf und Geschäftsführer einer Werbeagentur und Markl, ein Angestellter und einigen bestimmt durch seine Auftritte im Theaterstadl Gattendorf bekannt, haben zusammen das Unternehmen Termvise gegründet.
© studio lmnt
Services, die per Drohne erfüllt werden
Dieses hat sich darauf spezialisiert, Photovoltaikanlagen aus der Luft mit Thermalkameras auf etwaigen Energieverlust, Defekte, bzw. geschmälerte Kapazitäten zu kontrollieren. Was vorrangig selbstverständlich für große PV-Parks interessant klingt, könnte nach Einschätzung von Markl aber durchaus auch für Privatkunden interessant sein, da sogenannte „Bird-Drops“, also Vogelkot, die Effizienz von PV-Anlagen mitunter stark beeinträchtigen können.
„Außerdem wird für PV-Anlagen ja auch viel Geld in die Hand genommen und da ist es bei mitunter langen Transportwegen sicher keine schlechte Idee zu prüfen, ob auch wirklich alle Module einwandfrei funktionieren“, so Markl weiter.

© Ranits
Rehkitzrettung via Thermalkamera
Ihr hochmodernes Equipment setzen die beiden aber nicht nur geschäftlich, sondern auch für den guten Zweck ein. Bauern und Jäger können sich gegen einen geringen Unkostenbeitrag beispielsweise an die beiden wenden, bevor sie ein Feld mähen, um frühmorgens mit der Drohne nach Rehkitzen zu suchen. Rehkitze werden von der Rehkuh nämlich oft in die hohen Wiesen etc. gesetzt und können der Mahd zum Opfer fallen.
Laut Ranits gibt es Schätzungen, wonach 25.000 Rehkitze pro Jahr in Österreich dieses Schicksal ereilen würde. Darüber hinaus setzen Ranits und Markl die Thermalkamera auf Anfrage auch ein, um nach entlaufenen Haustiere zu suchen.
Genauere Infos gibt es unter www.termvise.com, per Mail unter office@termvise.com, oder telefonisch unter der Nummer 0664 / 7500 33 36.