Kathi Mezgolits bei der Junioren-WM: „Ich konnte viel lernen“

Eisschnelllaufen

Die Eisenstädterin Katharina Mezgolits zeigte sich mit den Leistungen bei der Junioren-WM in Klobenstein zufrieden, auch wenn es nicht nur Höhen gab.

Von Von Bernhard Fenz

Positives Resümee: Das gab es von Katharina Mezgolits nach der Junioren-WM.

Positives Resümee: Das gab es von Katharina Mezgolits nach der Junioren-WM.

© Peter Maurer/OESV

Auf und Abs prägten das Bild für Katharina Mezgolits bei den Titelkämpfen in Südtirol. „Es war eine Junioren-WM mit vielen Höhen und Tiefen, aber ich konnte unglaublich viel mitnehmen und lernen. Ich bin stolz, dass ich Österreich auf einem Weltklasse-Niveau vertreten darf – vor allem, da ich noch nicht so lange im Eisschnelllaufen dabei bin“, resümierte die 18-Jährige, die bei insgesamt fünf Bewerben an den Start ging. Über 500 Meter kam Mezgolits am ersten Wettkampftag mit 41,71 Sekunden mit sechs Hundertstel fast an ihre persönliche Bestzeit heran, in Summe war es Platz 26. „Auf Außeneis war das richtig gut“, zeigte sie sich über diese Disanz sehr zufrieden.

Auch eine Verbesserung von zwei Sekunden über die 1.500 Meter (Platz 30) war positiv, aber: „Ich hatte mir noch etwas mehr erhofft.“ Nicht nach Wunsch lief das Massenstart-Semifinale, bei dem es als Neunte knapp nicht zum Finale der Top-Acht reichte.

Tribut zollen musste Kathi Mezgolits dann etwas am zweiten Tag, „da fühlten sich meine Beine nicht so gut an und ich musste auf der Außenbahn im ersten Paar ohne Gegnerin starten.“ Die 1.000 Meter beendete die Burgenländerin schließlich mit 1:26,06 Minuten auf Platz 37.

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Kathi Mezgolits bei der Junioren-WM: „Ich konnte viel lernen“
Katharina Mezgolts (r.) an der Seite ihrer Teamkolleginnen Sarah Rosner (l.) und Jeannine Rosner (Mitte). Letztere räumte mit vier Goldmedaillen ab, Mezgolits sammelte wertvolle Erfahrungen.

© Peter Maurer/OESV

Kathi Mezgolits bei der Junioren-WM: „Ich konnte viel lernen“

© Peter Maurer/OESV

Besonders glücklich zeigte sich Mezgolits dann wieder mit dem Team-Sprint am Abschlusstag, bei dem sie an der Seite von Sarah Rosner und Jeannine Rosner Platz fünf holte. Die 1:34,18 sind noch dazu neuer österreichischer Rekor im Team-Sprint der Junioren und der Allgemeinen Klasse. Für Jeannine Rosner mutierten die Spiele übrigens zur großen Gold-Show, sie holte sich nicht weniger als viermal Edelmetall – mit Siegen über 1.000, 1.500, 3.000 Meter sowie in der Vierkampfwertung.

Die Sportpool Burgenland-Athletin wiederum ist jetzt noch ein paar Wochen aktiv auf dem Eis, um dann in eine „kurze Offseason“ zu starten und dann wieder mit den ersten Vorbereitungen zu beginnen. Schließlich geht es dann wieder mit der Inline-Saison los.