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Neue Managerin der Erlebnisregion Südburgenland
Erlebnisregion
Mit der Tourismusreform entstehen im Burgenland neue Erlebnisregionen. Für das Südburgenland übernimmt künftig die Güssinger Touristikerin Monika Rauscher die Leitung.
Monika Rauschers Aufgabe ist es, Kräfte zu bündeln und die touristische Entwicklung der Region stärker und gemeinsam zu gestalten.
© Foto Muik
Mit 1. April erhält die Erlebnisregion Südburgenland eine neue Führung. Die aus Güssing stammende Touristikerin Monika Rauscher wurde im Rahmen eines öffentlichen Ausschreibungsverfahrens zur Erlebnisregion-Managerin bestellt. Sie soll künftig die touristische Entwicklung der Region koordinieren und strategisch weiterentwickeln.
. „Es ist mir eine große Freude und Ehre, die Funktion der Erlebnisregion-Managerin für das Südburgenland übernehmen zu dürfen. Die Region verfügt über ein starkes touristisches Profil und ein beachtliches Entwicklungspotenzial“, sagt Monika Rauscher. Ziel ist es, gemeinsam mit Betrieben, Gemeinden sowie Partnerinnen und Partnern bestehende Stärken auszubauen und neue Impulse zu setzen.
Die Bestellung steht im Zusammenhang mit der neuen Tourismusstruktur im Burgenland. Seit 1. Februar wurden die bisherigen Tourismusverbände des Landes im Zuge einer Reform zu sogenannten Erlebnisregionen zusammengeführt. Gleichzeitig wurden die bisherigen Geschäftsführungsfunktionen in der neuen Rolle der Erlebnisregion-Managerinnen und -Manager gebündelt.
Monika Rauscher bringt langjährige Erfahrung im Tourismusmanagement mit. Die 55-Jährige war unter anderem Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Jennersdorf und kennt damit die touristischen Strukturen, Betriebe und Herausforderungen des Südburgenlandes aus der Praxis.
„Mit Monika Rauscher gewinnen wir eine ausgewiesene Tourismusexpertin, die die touristische DNA des Südburgenlands kennt und regionale Entwicklung mit professionellem Management verbindet. Sie bringt die nötige Erfahrung und das Gespür für Betriebe und Gäste mit, um die Erlebnisregion inhaltlich weiterzuentwickeln und nachhaltig zu stärken“, betont Burgenland Tourismus Geschäftsführer Didi Tunkel.
Zu den zentralen Aufgaben der neuen Managerin zählen die Leitung der beiden Bürostandorte in Güssing und Stegersbach sowie die Führung des zwölfköpfigen Teams der Tourismusregion Südburgenland. Darüber hinaus verantwortet sie die strategische Weiterentwicklung der Region, die Koordination touristischer Projekte sowie die Zusammenarbeit mit Betrieben, Gemeinden und Partnerorganisationen.
Die neue Funktion ist als koordinierende Schnittstelle innerhalb der Region gedacht. Projekte sollen besser abgestimmt, touristische Angebote stärker vernetzt und gemeinsame Entwicklungen leichter umgesetzt werden.
Eine solche Rolle als verbindendes Element ist im Südburgenland nicht neu. Schon vor zehn Jahren setzte das Land, wenn auch in anderen Bereichen auf eine ähnliche Struktur. Werner Unger wurde als Südburgenland-Manager eingesetzt. Seine Aufgabe war es, Projekte zu begleiten und als Schnittstelle zwischen Gemeinden, Wirtschaft und Politik zu fungieren.
Mit der neuen Erlebnisregion erhält nun auch der Tourismus eine vergleichbare koordinierende Funktion.