Neudörfler Jugend erhält eigenen Funcourt im Ort

Eröffnung im Sommer

Beim Jugendforum „Jugend spricht“ im vergangenen Jahr war einer der Wünsche der Jugendlichen ein eigener Funcourt für Neudörfl. Bei der Gemeinderatssitzung im März wurde nun einstimmig die Auftragsvergabe beschlossen.

Von Christian Artner

Im Bereich zwischen Tennisplatz und altem Sportplatz soll der Funcourt entstehen.

Im Bereich zwischen Tennisplatz und altem Sportplatz soll der Funcourt entstehen.

© Christian Artner

Als Standort soll der Bereich zwischen Tennisplatz und altem Sportplatz dienen. Das Grundstück befindet sich im Besitz der Kinderfreunde. SPÖ-Gemeindevorstand und Ausschussvorsitzender für den Bereich Kinder und Jugend, Bernhard Götz, berichtet, dass die Gespräche sowohl mit den Kinderfreunden, als auch mit den Pächtern des Tennisplatzes positiv verlaufen sind. Zum Beispiel wird ein ausreichender Abstand zum Zaun des Tennisplatzes von den Tennisplatzbetreibern gewünscht, um Platz für Gerätschaften zu haben, die etwa bei Arbeiten an der Flutlichtanlage gebraucht werden.

Funcourt kostet der Gemeinde insgesamt rund 100.000 Euro

Drei Angebote für die Errichtung des Funcourts gingen bei der Marktgemeinde Neudörfl ein. Die Unternehmen Strabag, HL Sportbau und Agropac legten sowohl ein Konzept für den Unterbau, als auch für den Funcourt an sich vor. Strabag ging beim Unterbau mit einer Angebotssumme von rund 34.000 Euro als Bestbieterin hervor.

Beim Funcourt selbst war zwar HL Sportbau der günstigste Bieter (mit rund 50.000 Euro). „Jedoch beinhaltete das Angebot der Firma Strabag zusätzliche lärmdämmende Sandwich-Panele auf dem gesamten Court und einen Kunststoffbelag wie bei der Mittelschule anstatt eines Kunstrasens“, führte Gemeindevorstand Bernhard Götz während der Gemeinderatssitzung aus. Unter Berücksichtigung dieser und einiger weiterer Punkte wurde Strabag, trotz höherer Auftragssumme von rund 64.000 Euro, als Bestbieterin angesehen. „Das gesamte Konzept der Firma Strabag war für uns im Ausschuss einfach überzeugender“, argumentierte Bernhard Götz. Der Funcourt wird 24 mal 13 Meter messen und mit zwei Toren und zwei Basketballkörben ausgestattet sein. Die Auftragsvergaben an die Firma Strabag wurden im Gemeinderat einstimmig beschlossen.

Lärmschutz ist wichtig, sonst sei die Akzeptanz schnell dahin

ÖVP-Gemeindevorstand Dominik Strümpf begrüßte es während der Sitzung ausdrücklich, dass in Sachen Lärmschutz nicht gespart wird. Grün-Gemeindevorständin Sabine Schügerl und FPÖ-Ortsparteivorsitzender Robert Perger sehen das genauso.

Bürgermeister Dieter Posch lobte die Arbeit von Bernhard Götz und seinem Team im Ausschuss: „Man hat nicht die Mühe gescheut, dort, wo es solche Funcourts bereits gibt, Erfahrungsberichte einzuholen.“ Der Lärmschutz sei dabei ein wichtiger Punkt. Ansonsten sei die Akzeptanz bei den angrenzenden Anrainern und auch bei den Tennisplatzbetreibern schnell aufgebraucht.

Mit der Umsetzung des Funcourts soll so rasch wie möglich begonnen werden, sagt Bernhard Götz, damit er rechtzeitig zu den Sommerferien eröffnet werden kann.