Mit selbst angesetztem Sauerteig und einer Einladung zum Mithelfen hat Pinkafelds Vizebürgermeisterin Carina Laschober-Luif 900 Euro für die Pink-Ribbon-Aktion der Österreichischen Krebshilfe Burgenland gesammelt.
Erster Drohneneinsatz für die Feuerwehr Pinkafeld: „Gute Erfahrung“
Schilfbrand
Die Feuerwehr Pinkafeld ist gemeinsam mit der Feuerwehr Rust seit Jahresbeginn Drohnenstützpunkt im Land. Die Drohnen sollen bei Großbränden unterstützen - so wie in der Vorwoche beim Schilfbrand am Neusiedler See.
© Stadtfeuerwehr Pinkafeld
Mittlerweile ist es allseits bekannt: Am Mittwoch der Vorwoche breitete sich rasant ein Schilfbrand am Neusiedler See aus. Zahlreiche Feuerwehren waren dabei im Einsatz. Mit von der Partie war auch die Feuerwehr Pinkafeld - und zwar mit ihrer Drohne. Pinkafeld ist seit Jahresbeginn gemeinsam mit der Feuerwehr Rust, die ebenfalls mit einer Drohne im Einsatz war, Drohnenstützpunkt des Landesfeuerwehrverbandes. Die Drohnen wurden angekauft, um bei Großeinsätzen, wie Wald-, Flur-, oder eben wie zuletzt Schilfbränden, wichtige Informationen zu liefern, die bisher in diesem Ausmaß nicht zur Verfügung standen. Der Schilfbrand am Neusiedler See war die erste echte Bewährungsprobe für die Drohnen.
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurden die Pinkafelder alarmiert, um das brennende Gebiet abzufliegen. Martin Ulreich, Zugskommandant bei der Feuerwehr Pinkafeld und gleichzeitig Leiter des Sachgebiets Drohnen beim Landesfeuerwehrverband, gab auf BVZ-Nachfrage Einblick in den ersten Drohneneinsatz: „Alles in allem war es eine super Erfahrung. Mit der Drohne war es uns möglich, das Gebiet schnell zu erkunden und der Einsatzleitung rasch wichtige Informationen zu geben.“ Bisher, vor der Drohnenzeit, wurden für die Lageerkundung Hubschrauber eingesetzt: „Für diese eignen sich Drohnen aber besser“, so Ulreich.
Im Falle des Brandes am Neusiedler See war es die Aufgabe der Wehren Pinkafeld und Rust, in erster Linie das Ausmaß der Feuerfronten sowie deren Ausbreitungsgeschwindigkeit zu ermitteln. „Auf Basis dessen wurde dann entschieden, ob es notwendig ist, weitere Löschhubschrauber anzufordern“, erklärte Ulreich. Zudem gab man den einzelnen Feuerwehrleuten Infos: „Wenn jemand unten vor einer Feuerfront steht, ist es immens schwer das Ausmaß dieser zu erkennen oder zu sehen, wie weit diese von einem entfernt ist. Aus der Luft kann man hier hingegen genaue Infos liefern.“
Der Einsatz der Pinkafelder wurde schließlich Donnerstagnacht beendet. Im Nachgang flog man mit der Drohne auch noch mögliche Glutnester ab. Ulreichs Resümee: „Ich denke, ohne die Drohne wäre der Einsatz nicht so gut verlaufen.“ Derzeit verfügen im Burgenland „nur“ Pinkafeld und Rust über Drohnen. Ulreich: „Es ist ein Pilotprojekt, das jetzt mal ein Jahr andauert. Bewähren sich die Drohnen weiterhin, wollen wir das Projekt natürlich auf mehrere Standorte ausweiten.“
© Stadtfeuerwehr Pinkafeld
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