Europa zu Gast im Südburgenland

EU-Projekt

Im Rahmen des EU-Projekts RURACTIVE kamen internationale Partner aus Schweden, der Ukraine und Österreich ins Südburgenland. Zwei Tage lang standen Mobilität, Energie, Landwirtschaft, Kultur und Tourismus im Mittelpunkt des Austauschs. Mit vielen Stationen zwischen Weinidylle, Burg Güssing und Naturpark Geschriebenstein.

Von Bertie Unger

Lesya Loyko, Mariana Misyk, Thomas Böhm, Mariia Lalo, Kyrylo Loiko, Nina Peischl, Bürgermeister Stefan Laimer und Therese Wilhelmsson beim Abschluss im Arkadeneheurigen in Bad Tatzmannsdorf.

Lesya Loyko, Mariana Misyk, Thomas Böhm, Mariia Lalo, Kyrylo Loiko, Nina Peischl, Bürgermeister Stefan Laimer und Therese Wilhelmsson beim Abschluss im Arkadeneheurigen in Bad Tatzmannsdorf.

© Ruractive

Das Programm führte in die Weinidylle mit der Kellerstöckl-Initiative, zum Anrufsammeltaxi BAST, auf die Burg Güssing und ins Zentrum für Erneuerbare Energie. Weitere Stationen waren die Landwirtschaftliche Fachschule Güssing und das Stremtaler Schmankerl-Eck. Am zweiten Tag stand der Naturpark Geschriebenstein im Mittelpunkt. Dort wurden Biodiversität und Bildungsarbeit vorgestellt, ebenso der Mountainbike-Trail, der mit minimalinvasiven Methoden errichtet wurde. Eine E-Bike-Tour am Bahntrassenradweg und Besuche bei Direktvermarktern rundeten das Programm ab.

Stimmungsvoller Abschluss in Bad Tatzmannsdorf

Zum Abschluss trafen sich die Gäste im Freilichtmuseum Dazumal und beim Arkadenheurigen in Bad Tatzmannsdorf. „Für Bad Tatzmannsdorf ist es wichtig, Teil solcher europäischen Netzwerke zu sein. Wir können von den Erfahrungen anderer Regionen profitieren, gleichzeitig aber auch zeigen, wo wir selbst bereits sehr erfolgreich sind – etwa im Gesundheits- und Kurwesen. Dieser Austausch auf Augenhöhe ist ein großer Gewinn für alle Beteiligten“, betonte Bürgermeister Stefan Laimer.

Auch die Gastgeber Thomas Böhm und Nina Peischl zogen Bilanz: „Der Austausch hat gezeigt, dass das Südburgenland bereits heute viele innovative Antworten auf die Herausforderungen des ländlichen Raums bietet. Gleichzeitig konnten wir wertvolle Brücken zu unseren europäischen Partnern schlagen.“