Im Rahmen der Burgenlandtour machte der SPÖ-Landtagsklub im Bezirk Mattersburg Station.
Schneechaos: Feuerwehren im Dauereinsatz
Extremsituation
Die heftigen Schneefälle sorgten bei den Feuerwehren im Bezirk Mattersburg am Freitag, 20. Februar 2026, zu zahlreihen Einsätzen.
Die FF Mattersburg musste unter anderem hängengebliebene Autobusse aus dem Schnee ziehen.
© FF Mattersburg
Seit den frühen Morgenstunden stand die Freiwillige Feuerwehr Mattersburg aufgrund der massiven Schneefälle im Dauereinsatz. Laufend mussten Fahrzeuge geborgen, umgestürzte oder schneebelastete Bäume entfernt und Gefahrenstellen durch Schnee und Eis entschärft werden.
Bis 10:30 Uhr waren an diesem Freitag bereits 26 Einsätze absolviert worden. Um 17.30 Uhr wurde Bilanz gezogen: Insgesamt war die Feuerwehr Mattersburg an diesem Tag bei 39 Einsätzen tätig geworden. 33 Einsatzkräfte standen im Einsatz, sie leisteten 363 Einsatzstunden.
Auch in Neudörfl erlebte man Schneemassen wie schon lange nicht und die ersten Einsätze ließen an diesem 20. Februar nicht lange auf sich warten
Bereits in den frühen Morgenstunden wurde die FF Neudörfl zu einer Fahrzeugbergung auf die S4 gerufen. Ein PKW war von der Fahrbahn abgekommen und im Graben zum Stillstand gekommen.
Noch während der Rückfahrt ins Feuerwehrhaus bat die Feuerwehr Wiener Neustadt um Unterstützung. Im Nahebereich dieses ersten Einsatzortes war ein weiteres Fahrzeug von der Straße abgekommen. Die Feuerwehrleute aus Neudörfl machten auch dieses Auto wieder flott.
Im Gegenzug führten die Wiener Neustädter Feuerwehrleute eine LKW-Bergung im Bereich der Autobahnabfahrt Neudörfl durch, bei der sie zufällig vorbeigekkommen waren. „Ein starkes Zeichen für die gute und unkomplizierte Zusammenarbeit über die Bezirksgrenzen hinweg!“, freute sich die FF Neudörfl auf ihrer Facebookseite.
Am Vormittag stand dann noch eine weitere Fahrzeugbergung am Einsatzplan der Neudörfler Feuerwehrleute. Abseits vom Schnee musste auch ein Kleinbrand in einem Industriebetrieb gelöscht werden.
Zwischen 7 und 12 Uhr arbeitete die Feuerwehr Marz elf Einsätze ab. Ein Bus und andere Fahrzeuge mussten geborgen und Bäume von der Fahrbahn entfernt werden.
Die Feuerwehr Rohrbach wurde bereits in den frühen Morgenstunden mittels Sirene zu einer Busbergung auf der Straße in Richtung Loipersbach gerufen. Mit Unterstützung der freiwilligen Feuerwehr Mattersburg, konnte der Bus aus seiner misslichen Lage befreit werden. Die Straße blieb noch für Stunden gesperrt.
In den folgenden Stunden hatte die Feuerwehr Rohrbach noch viel Arbeit mit der Bergung hängengebliebener Autos.
Die FF Draßburg wurde am Freitag, 20. Februar 2026, in den frühen Morgenstundenzu einer Fahrzeugbergung auf die L212 in Richtung Zagersdorf gerufen. Ein PKW war ins Feld gerutscht und konnte nicht mehr auf die kaum im Schnee erkennbare Fahrzeug manövriert werden.
Nach einer kurzen Straßensperre konnte das Fahrzeug von der Feuerwehr unbeschadet geborgen werden.
Um 07:23 Uhr erfolgte die nächste Alarmierung: Im Frühverkehr war es mehreren Fahrzeugen, darunter auch Bussen, im Ortsgebiet nicht mehr möglich, weiterzufahren. Die Feuerwehr Draßburg half, den Verkehr innerhalb der Ortschaft wieder zum Fließen zu bringen.
Auch die Feuerwehr Wiesen stand im Einsatz. PKW, LKW und ein Bus mussten aus dem Schnee geholt werden. Auch beim Schneeketten-Anlegen wurde geholfen, um eine sichere Weiterfahrt zu ermöglichen.
Kurz vor halb acht Uhr morgens wurde die Feuerwehr Bad Sauerbrunn zum ersten Einsatz des Tages gerufen. Am Keltenberg war ein Baum aufgrund der hohen Schneelast umgefallen und blockierte eine Straße.
Gleichzeitig mussten im Ort mehrere hängengebliebene Fahrzeuge flottgemacht werden. Die FEuerwehrmitglieder teilten sich auf zwei Einsatzfahrzeuge auf, um die Einsätze möglichst rasch abarbeiten zu können. Bis mittags waren 13 Einsätze zu bewältigen.
Die Freiwillige Feuerwehr Neustift an der Rosalia stand an diesem Freitag ab 8 Uhr im Einsatz. Verkehrswege mussten freigemacht, umgestürzte und schneebelastete Bäume entfernt sowie steckengebliebene Fahrzeuge geborgen werden.
Zunächst wurde die Feuerwehr Krensdorf zu einem durch die Schneelast umgestürzten Baum gerufen, der beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits entfernt worden war. Am Rückweg musste das Auto einer Feuerwehrkameradin aus dem Schnee geholt werden.
Der nächste Einsatz galt einem im Schnee auf einem Feldweg steckengebliebenen Auto. Die Feuerwehr warnte daraufhin vor der Benutzung von Feld- oder Wirtschaftswegen als „Abkürzung“.
Kaum zurück im Feuerwehrhaus, erreichte die FF Krensdorf die nächste Einsatzmitteilung: In einer privaten Einfahrt war ein Auto stecken geblieben.
Die FF Schattendorf stand am Freitag, 20. Februar, ab der ersten Alarmierung um 7:01 Uhr bis 20:30 Uhr im Einsatz. 18 Fahrzeugbergungen waren durchzuführen, darunter befanden sich zwei Busse,