„24 Stunden Burgenland Extrem Tour“: Bereit für mehrfachen Showdown

Extremwandern

Mit „Bike 224 Meilen“ startet diesen Donnerstag der Extremwanderungs-Reigen rund um den Neusiedler See. Am Freitag folgt dann die 24 Stunden Burgenland Extrem Tour - mit einem breiten Angebot, sogar für die Jüngsten ist mit „Walky“ etwas dabei.

Von Von Bernhard Fenz

„24 Stunden Burgenland Extrem Tour“: Bereit für mehrfachen Showdown

© Maria Hollunder

Längst finden sich regelmäßig aus ganz Österreich und auch aus dem Ausland Extremwander-Fans am Neusiedler See ein, um die Tour mit dem ganz speziellen Flair rund um den See in Angriff zu nehmen. Am Donnerstag sind die Radsportler dran, die bei „Bike 224 Meilen“ drei 120-Kilometer-Runden um den See drehen können. Der Zuspruch ist gut, mit 120 Aktiven ist das geplante Maximum erreicht.

Tags darauf steht dann am Freitag die traditionelle „24 Stunden Burgenland Extrem Tour“ für alle Extremwanderer am Programm. Hier sind wieder tausende Menschen auf der Strecke. Motto? „Wir sind wettbewerbsfrei, das war schon immer unser Credo. Alle Teilnehmer sollen ihre „Magic Moments“ haben, sollen ihre Grenzen ausloten und können auch darüber hinaus gehen, aber gleichzeitig ist es uns auch wichtig, dass alle so vernünftig sind und rechtzeitig aufhören, sollte es wirklich nicht mehr gehen.“

In diesem Zusammenhang ist Organisator Michael Oberhauser auf einen weiteren Faktor stolz. „Wir haben jetzt die 13. Auflage der Tour und waren bislang unfallfrei. Es ist auch ein Ziel, dass das so bleibt.“ Genügend Labestationen, ein gutes Sicherheitsnetz der Organisatoren und die nötige Selbstverantwortung sollen einmal mehr dafür sorgen, dass alle Teilnehmer bis an die Grenzen versuchen werden, im Bestfall zu finishen.

„24 Stunden Burgenland Extrem Tour“: Bereit für mehrfachen Showdown

© Wagentristl

Finishen - das kann jeder über die angebotenen Strecken - von der Originaldistanz über 120 Kilometer (Start und Ziel in Oggau) an über die etwas „kürzeren“ Strecken von 80, 60 oder 30 Kilometer. Besagte 30 Kilometer starten in Neusiedl/See, hier ist auch „School of Walk“, der Bewerb für Schulklassen der Unterstufen. Nicht weniger als 2.000 Schüler:innen aus 40 Schulen nehmen teil. „Ein sensationeller Wert“, freut Oberhauser das Interesse.

Auch für den noch jüngeren Extremwander-Nachwuchs ist schon vorgesorgt. Mit „Walky“ gibt es eine neue Initiative im Rahmen der Tour: Über sechs Kilometer werden sich Youngsters der 3. und 4. Klasse Volksschule von Donnerskirchen aus bis Oggau versuchen können. Idealerweise sind das dann die kommenden Stars bei „School of Walk“. Schließlich sei Michael Oberhauser und Co. „auch diese Form von Nachhaltigkeit“ wichtig.

Alle weiteren Infos zum Extremwander-Showdown findet ihr hier