Von der Faser bis zum Handtuch

Firma Vossen

Auf Einladung der beiden Geschäftsführer Michael Unger und Marco Talasz durfte die BVZ vergangenen Montag einen spannenden Blick hinter die Kulissen des Traditionsunternehmens Vossen werfen.

Von Christina Wiednig-Schranz

Marco Talasz und Michael Unger präsentierten den Betrieb persönlich und gaben Geschäftsführer Markus Stefanitsch einen umfassenden Einblick in Abläufe, Innovationen und Zukunftspläne. Der offene Austausch zeigte einmal mehr, wie zentral Transparenz, Regionalität und ein nachhaltiger Entwicklungsansatz für das Burgenland sind.

Marco Talasz und Michael Unger präsentierten den Betrieb persönlich und gaben Geschäftsführer Markus Stefanitsch einen umfassenden Einblick in Abläufe, Innovationen und Zukunftspläne. Der offene Austausch zeigte einmal mehr, wie zentral Transparenz, Regionalität und ein nachhaltiger Entwicklungsansatz für das Burgenland sind.

© BVZ/Wiednig

5,3 Millionen Teile verlassen jährlich das Werk in Jennerdorf. Die Zahlen sprechen für sich: Vossen befindet sich klar auf Wachstumskurs. Investitionen in moderne Technologien, unter anderem auch die Frottierserie, sowie der Erwerb der Markenrechte für „Peanuts“, haben dem Unternehmen, das 250 Mitarbeiter:innen beschäftigt, einen zusätzlichen Erfolgsimpuls verliehen. Figuren wie Snoopy & Co. wecken Kindheitserinnerungen und treffen den Nerv der Zeit – ein Konzept, das bei den Kundinnen und Kunden hervorragend ankommt. Zu den Neuerungen zählt auch das Angebot personalisierter Produkte: So kann man etwa Bademäntel individuell gestalten und mit Namen versehen lassen.

Besonders beeindruckend war es, die Entstehung der Frottierware Schritt für Schritt zu begleiten. Vom Spinnen der Fasern über das Zetteln, den Webprozess, dem Färben bis hin zum fertigen Produkt wird jeder Produktionsschritt mit höchster Präzision umgesetzt. Hier wird deutlich, wie viel Know-how, Erfahrung und Qualitätsbewusstsein in jedem einzelnen Handtuch steckt.