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Antrag gegen Pumpkraftwerk am Geschriebenstein
FPÖ-Kritik
Die FPÖ will Vorhaben aus Regierungsprogramm stoppen. Auch ein Antrag im Lockenhauser Gemeinderat ist geplant.
Im Burgenland will man verstärkt auf bereits etablierte nachhaltige Energiequellen setzen und die Umsetzung neuer potenzieller erneuerbarer Energien evaluieren (Symbolbild).
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„Neben den bereits im Burgenland etablierten nachhaltigen Energiequellen soll auch mit Partnern die Umsetzung bzw. Evaluierung von neuen potenziellen erneuerbaren Energien evaluiert werden:... Evaluierung der Errichtung eines Pumpkraftwerks am Geschriebenstein": Dieser Passus aus dem Regierungsprogramm der rot-grünen Landesregierung war kürzlich nicht nur Thema im Landtag, sondern wird wohl auch den Lockenhauser Gemeinderat in absehbarer Zeit beschäftigen.
Denn FPÖ-Landtagsabgeordneter Gemeinderat Sandro Waldmann plant ebenso wie Thomas Karacsony, in Rechnitz einen Antrag einzubringen, der sich klar gegen dieses Vorhaben ausspricht. Die FPÖ Burgenland warnt eindringlich vor den ökologischen Folgen eines solchen Projekts und fordert die rot-grüne Landesregierung auf, dieses Vorhaben umgehend zu stoppen.
Betreffend die Kritik der FPÖ klärt Grünen-Klubobmann Wolfgang Spitzmüller auf: „Es gibt zu der Idee um ein Pumpkraftwerk am Geschriebenstein deshalb noch nichts zu sagen, weil es, wie im Regierungsprogramm steht, nur um eine Evaluierung geht. Es gibt aktuell kein Projekt, nur eine Idee, die geprüft werden soll, und zwar selbstverständlich unter Berücksichtigung des Naturschutzes, na no na ned.“ Dabei werde selbstverständlich auch geprüft, ob beim Bau eines solchen Kraftwerks alle umwelt- und naturschutzrechtlichen Bestimmungen eingehalten werden können. Ob eine Umsetzung realistisch sei, lasse sich erst abschätzen, wenn erste Schritte einer Evaluierung erfolgt seien.