Eine Burgenländerin darf nicht in den ÖFB-Campus einziehen
Frauen-Fußball
Alexander Schriebl nominierte seinen Teamkader für den Auftakt in die WM-Qualifikation. Die 20-jährige Mönchhoferin Valentina Mädl findet sich aber nur auf der Abrufliste wieder.
Leverkusen-Angreiferin Valentina Mädl muss weiter auf ihren ersten Einsatz im Nationalteam warten
© Neil Baynes / Bayer 04
Am Mittwoch gab Teamchef Alexander Schriebl seinen ersten Kader für das Jahr 2026 bekannt. Valentina Mädl darf allerdings nicht zum ersten im ÖFB-Campus stattfindenden Lehrgang des Frauen-Nationalteams. Die Mönchhoferin, die im Dezember 20 Jahre alt wurde, steht nur auf der Abrufliste. Der 47-jährige Salzburger ist seit einem Jahr Teamchef, Mädl wechselte im Sommer nach Leverkusen. Trotzdem hat Schriebl die Angreiferin erst zu einem Lehrgang einberufen. Mädl durfte Ende letzten Jahres mit nach Spanien, wurde in beiden Testspielen aber nicht eingesetzt. Leverkusen ist ein Topteam, liegt derzeit hinter Bayern und Wolfsburg auf Rang drei in der deutschen Bundesliga. Mädl durfte dieses Jahr schon ein Mal in der Startelf spielen, kam aber meist als Joker.
Stürmerin aus der 2. Liga: Billa mag er eben
Im Teamkader stehen vier Stürmerinnen. Schriebl nominierte Eileen Campbell von Union Berlin, Julia Hickelsberger von Galatasaray Istanbul und die Bruckerin Melanie Brunnthaler vom Hamburger SV. Zudem kommt Nicole Billa wieder zum Team, die Tirolerin spielt in der 2. deutschen Bundesliga beim VfB Stuttgart. Neu im Kader ist auch Naissa Reissner. Die 21-jährige Mittelfeldspielerin wurde in Haiti geboren, spielt bei Union Berlin und war dieses Jahr in Neusiedl am See beim Perspektivkader dabei.
Österreich bereitet sich am 25. Feber in der Wiener Seestadt für den Auftakt in die WM-Qualifikation vor. Das erste Spiel gegen Norwegen findet am 3. März in der Südstadt statt, am 7. März geht es in Koper gegen Slowenien weiter.