FC Südburgenland-Coach Didi Sachs überraschend entlassen

Frauenfußball

FC Südburgenland-Coach Dieter Sachs wurde Montag am Nachmittag entlassen. Das Aus kam für ihn durchaus überraschend. Was er der Mannschaft, die nach einer unerwarteten 1:2-Pleite bei LUV Graz nun in der 2. Bundesliga fünf Punkte hinter Tabellenführer LASK auf Platz drei steht, wünscht? Den Bundesliga-Wiederaufstieg.

Von Von Daniel Fenz

Coach Dieter Sachs (r., hier bei einem Duell im heimischen Mischendorf) leitete in Graz sein letztes Spiel für den FC Südburgenland.

Coach Dieter Sachs (r., hier bei einem Duell im heimischen Mischendorf) leitete in Graz sein letztes Spiel für den FC Südburgenland.

© Daniel Fenz

Beim Auswärtsspiel in Graz fungierte Dieter Sachs noch als Coach des FC Südburgenland. Nach dem überraschenden 1:2-Rückschlag beim nunmehrigen Tabellen-Achten erfuhr er am Montagnachmittag von Obmann Christian Marth dann, dass die Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung beendet sei. „Natürlich hätten die Mädchen in der Steiermark auch gewinnen können. Doch in der zweiten Halbzeit war die Leistung eher desolat. Es war ein bitterer Rückschlag“, resümierte Sachs über das Match, da per Doppelschlag in der Schlussphase zugunsten der Heimischen entschieden wurde.

„War der richtige Zeitpunkt“

Dass die Zusammenarbeit am Montag beendet wurde – in einer Sitzung am Sonntag entschied sich der Vorstand dazu – tue zwar weh, „doch ich bin keinem böse, auch wenn ich gehen musste“, erklärt Sachs und setzt nach: „So ist eben das Trainergeschäft. Ich wünsche der Mannschaft alles Gute und weiß, dass es möglich ist, den Meistertitel und Wiederaufstieg in die Bundesliga in der heurigen Saison zu schaffen.“

Obmann Christian Marth erklärt, warum man sich von Sachs trennte: „Ausschlaggebend war, dass wir nun vier Punkte vom LASK entfernt auf Platz drei liegen. Unserer Meinung nach war es der richtige Zeitpunkt, mit einer Veränderung am Trainerposten nochmals das Unmögliche zu schaffen.“ Marth spricht dabei klarerweise den Wiederaufstieg an. Der ist nun eine Mammutaufgabe. Mit welchem Coach diese geschafft werden soll, ließ er sich jedoch noch nicht entlocken: „Es gibt mehrere Kandidaten, mit denen gesprochen wird.“

Bis zum Wochenende soll es eine Lösung geben. Rein sportlich geht es dann am Sonntag um 13 Uhr daheim gegen Horn weiter. Drei Punkte sind Pflicht, will die Mannschaft den Anschluss halten.