Nach 6:1 folgt für Frauen des FC Südburgenland das erste Endspiel

Frauenfussball

Harald Bacher und die Südburgenländerinnen müssen gegen Saalfelden gewinnen, um die Chance auf den Aufstieg zu wahren.

Von Von Daniel Fenz

Geballte Faust: Linda Popofsits, Anna Bacher, Lilla Sipos, Julia Meixner und Natalie Lynn Stephens (v.l.) freuten sich über den Sieg.

Geballte Faust: Linda Popofsits, Anna Bacher, Lilla Sipos, Julia Meixner und Natalie Lynn Stephens (v.l.) freuten sich über den Sieg.

© Popofsits

Gegen die Spielgemeinschaft Geretsberg/Bürmoos hatte die Truppe von Coach Harald Bacher in der ersten Hälfte noch ihre Schwierigkeiten. Bereits nach der Pause begann das „Werkl“ aber zu laufen und das Frauenteam stellte rasch die Weichen auf den klaren 6:1-Auswärtserfolg. Damit bleibt die Chance auf den Meistertitel bestehen beziehungsweise das Spitzenduo in Sichtweite. Am Wochenende steht nun die erste echte Bewährungsprobe auf dem Spiel.

„Es muss alles passen“

Am Sonntag um 11 Uhr kommt es in Mischendorf zum ersten großen Showdown, wenn Südburgenlands Damen, aktuell Dritter, auf den Zweitplatzierten FC Pinzgau Saalfelden treffen. „Die Mannschaft ist schwer einzuschätzen – technisch nicht so stark, aber körperlich sehr gut. Wir müssen versuchen, das Spiel zu machen“, weiß Bacher. An diesem Tag muss spielerisch und körperlich alles passen und es darf kein Fehler unterlaufen. Nur so ist es möglich, den ersten Schritt in Richtung geplanten Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga zu schaffen.

Eine Woche später muss die Mannschaft zum Wiener Sport-Club, am 4. Mai zu den Wildcats. Am 12. Mai empfängt man die Young Violets Austria Wien Frauen und am 19. Mai steht das Auswärtsspiel bei den Carinthians Hornets am Programm. Am 25. Mai kommt es in Mischendorf schließlich zum nächsten großen Showdown gegen den Tabellenführer LASK. „Klappt es gegen Saalfelden, dürfen wir natürlich auch die anderen Teams wie den Sport-Club nicht unterschätzen“, weiß Bacher. Zum LASK fehlen derzeit sechs Punkte. Bacher und Co. hoffen, dass das Unmögliche noch geschafft wird. „Wir werden versuchen, unsere Hausaufgaben zu erledigen“, stellt er klar.

SPG Geretsberg/Bürmoos – SPG Südburgenland/TSV Hartberg 1:6 (1:2).-
Torfolge:0:1 (11.) Bacher; 1:1 (28.) Mayr; 1:2 (41.) Sipos; 1:3 (53.) Popofsits; 1:4 (55.) Popofsits; 1:5 (63.) Stephens; 1:6 (72.) Meixner.
Rote Karte: Andreas Meindl (55., Trainer, Sonstiges). SR: Sergej.- Bürmoos-Kunstrasen, 80.
Geretsberg/Bürmoos: Klampfer; Rausch, Ortner (72. Prodinger), Grömer, Öller; Denk (61. Braun), Danner (80. Neuhauser), Hauer (80. Reitzig), Szekely; Mayr, Tischler.
Südburgenland/Hartberg:Fazekas; Leitner Skálová, Rozmis, Katja Graf, Bacher; Dorn (61. Meixner), Beiglböck; Sipos, Stephens (78. Schandl), Popofsits (74. Rinnhofer).

Vorschau

Samstag, 14 Uhr:LUV Graz – Sport-Club; 14.30 Uhr:Wildcats – Geretsberg/Bürmoos; 15 Uhr:LASK – Horn; 17 Uhr:Austria Wien Frauen – Altenmarkt/Tr..
Sonntag, 11 Uhr: Südburgenland– Saalfelden; 14 Uhr:Hornets – FAC-Landhaus.

Nach 6:1 folgt für Frauen des FC Südburgenland das erste Endspiel

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