Christoph Witamwas: Von der U-17-Weltmeisterschaft nach Graz

Fußball-Bundesliga

Der 38-jährige Südburgenländer rückte als Co bei der U-17-WM ins Rampenlicht. Ab sofort ist er die Nr. 2 neben dem neuen Sturm-Trainer.

Von BVZ-Sportredaktion

Christoph Witamwas war zuletzt auch Assistent beim U-17-Nationalteam

Christoph Witamwas war zuletzt auch Assistent beim U-17-Nationalteam

© ÖFB/Patrick Vranovsky

Einen Tag nach dem 1. Jänner teilte Sturm Graz auf seiner Homepage offiziell mit, dass man nach dem neuen Trainer auch einen neuen Co-Trainer gefunden hat. Christoph Witamwas stand dann beim Trainingsstart schon neben Fabio Ingolitsch. Sturm schrieb: „Der 38-jährige Witamwas ist Inhaber der UEFA-A-Lizenz, arbeitete zuletzt als Talentecoach bei der Wiener Austria und war zuvor Co-Trainer beim SKN St. Pölten. Zudem sammelte der Burgenländer Erfahrung bei diversen ÖFB-Nachwuchs-Auswahlen und führte die ÖFB U17-Mannschaft als Co-Trainer sensationell ins Finale der FIFA U-17-Weltmeisterschaft in Katar. Günther Neukirchner wird neben seinen Aufgaben als Entwicklungscoach wieder in das Trainerteam zurückkehren." Geschäftsführer Sport Michael Parensen: „Wir sind froh, die vakante Position des Co-Trainers mit Christoph Witamwas besetzen zu können. Er wird unser Trainerteam mit seiner Expertise, akribischen Arbeitsweise und positiven Energie hervorragend ergänzen."

Für den Südburgenländer aus Strem ist es der zweite Anlauf im Profifußball. Vor genau zwei Jahren ging der Mittelschullehrer mit Philipp Semlic zu St. Pölten. Nach vier Monaten musste der heutige Erfolgscoach von WSG Tirol gehen, Witamwas durfte die restlichen vier Spiele die Profis coachen. Im August 2024 ging der in Schattendorf lebende Witamwas dann wieder zurück zur Austria. Dorthin hatte es ihn aus der Akademie in Mattersburg verschlagen. Dazwischen war er Co-Trainer der Frauen-Nationalmannschaft bei der EM-Endrunde in England 2022. Und zuletzt trat er aufgrund der großartigen Leistungen des U-17-Nationalteams in den Mittelpunkt, weil er in Katar Assistent von Hermann Stadler war.