Ab in die Siesta oder weiter Fiesta? Was ist gegen Spanien möglich?

FUSSBALL-WM UMFRAGE

Das Nationaltem hat es im Zuge eines irren Spiels gegen Algerien in die K.O.-Phase geschafft. So legendär und historisch das 3:3 war, viel Zeit für den Blick zurück gibt es nicht, die WM schreitet mit Riesenschritten voran. Am heutigen Donnerstag (21 Uhr MEZ) fordert Österreich Spanien. Die BVZ hat bei Trainern aus dem Fußball-Unterhaus nachgefragt – und auch noch kurz zurückgeblickt.

Von Von BVZ Redaktion

Der Moment der Ekstase. Im letzten Gruppenspiel von Österreich gegen Algerien lief für Rot-Weiß-Rot lange Zeit alles nach Plan, ehe die Algerier in der Nachspielzeit überraschend das 3:2 erzielten. Dann aber folgte der pure Wahnsinn, als der wenige Momente davor eingewechselte Sasa Kalajdzic (r.) den letzten Angriff per Kopf zum 3:3 verwertete. Konrad Laimer war ihm bereits auf der jubelnden Fährte. Nach dem Wahnsinn und dem fixierten Aufstieg folgt nun aber schon das nächste Kapitel – das Sechzehntelfinale am heutigen Donnerstag (21 Uhr) gegen Spanien.

Der Moment der Ekstase. Im letzten Gruppenspiel von Österreich gegen Algerien lief für Rot-Weiß-Rot lange Zeit alles nach Plan, ehe die Algerier in der Nachspielzeit überraschend das 3:2 erzielten. Dann aber folgte der pure Wahnsinn, als der wenige Momente davor eingewechselte Sasa Kalajdzic (r.) den letzten Angriff per Kopf zum 3:3 verwertete. Konrad Laimer war ihm bereits auf der jubelnden Fährte. Nach dem Wahnsinn und dem fixierten Aufstieg folgt nun aber schon das nächste Kapitel – das Sechzehntelfinale am heutigen Donnerstag (21 Uhr) gegen Spanien.

© GEPA pictures/Armin Rauthner, GEPA pictures/ Armin Rauthner

Peter Benes (Trainer Spg. Kaisersdorf/Sankt Martin):

1.Ich war im Türkei-Urlaub und habe geschlafen, habe somit das Live-Spiel versäumt, es mir aber natürlich im Nachgang angesehen. Hochdramatisch und letzten Endes auch sehr erfreulich.

Spanien ist auch nicht so im Flow. Ich hoffe auf ein Remis und auf einen Sieg im Elfmeterschießen.

Manfred Schaffer (Trainer, Draßmarkt):

1. Ich hab das Spiel nicht live gesehen. Freue mich sehr, dass sie es noch geschafft haben.

2. Da mein Weltmeister-Tipp schon vor dem Turnier schon Spanien war, bin ich überzeugt, dass es jetzt nicht mehr reichen wird. Spanien wird das meiner Meinung nach mit zwei Toren Differenz gewinnen, aber ich liege in dieem Punkt sehr gerne falsch wenn wir es schaffen sollten.

Markus Valenka (Trainer, SC Neudörfl):

1. Ich war auf einer Hochzeit eingeladen und in einem Hotel. Wahrlich ein Wechselbad der Gefühle; ich war natürlich auch froh, und es war auch verdient.

2. Wir werden uns gegen die vermeintliche Übermacht Spanien leichter tun, weil wir gegen stärkere Gegner schon immer performt haben. Wir müssen schauen, dass wir hinten stabil stehen und hohe Balleroberungen schaffen, dann ist einiges möglich.

David Witteveen (Trainer, Horitschon):

1. Das Match habe ich live zu Hause verfolgt. Über weite Strecken eine langweilige Partie, in der sich dann aber die Ereignisse überschlagen haben. Normalerweise wären wir schon zu Hause gewesen.

2. Jedes Spiel fängt bei 0:0 an, und es ist in Zeiten wie diesen, in denen jeder taktisch und körperlich auf einem hohen Level spielt, durchaus möglich, das eigene Tor gut zu verteidigen. Natürlich ist Spanien haushoher Favorit, aber sie waren bisher nicht souverän, und wir waren gegen stärkere Gegner in der Vergangenheit oft auch stark. Wenn wir einen guten Tag haben, können wir weiterkommen.

Christoph Stifter (Trainer, SC Bad Sauerbrunn):

1. Ich habe das Spiel mit zehn bis fünfzehn Freunden geschaut. Die Emotionen sind von „Oh mein Gott“ bis zu unglaublichen Glücksgefühlen gegangen. Nach dem Schlusspfiff haben wir so laut gejubelt und geschrien, dass wir sogar die Kinder aufgeweckt haben.

2. Ich glaube, dass wir der unangenehmste Gegner sein können. Wir haben die Qualität, jeder Mannschaft Probleme zu bereiten. Wenn wir unsere Leistung auf den Platz bringen, ist gegen jeden Gegner etwas möglich.

Patrik Bani (Trainer, AKA Burgenland U15):

1. Ich war im Urlaub und habe das Spiel deshalb erst im Nachhinein in den Highlights gesehen. Trotzdem hatte ich immer das Vertrauen, dass die Mannschaft das schaffen kann.

2. Das wird irrsinnig schwer. Aber die Weltmeisterschaft hat gezeigt, dass alles passieren kann. Einen klaren Sieg kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Entweder setzt sich Spanien deutlich durch oder es wird ein ganz enges Spiel, das erst in den Schlussminuten oder vielleicht sogar erst im Elfmeterschießen entschieden wird.

Andreas Gruber (Kroatisch Geresdorf):

1. Ich habe das Spiel daheim gesehen und damit gerechnet, dass es unentschieden ausgeht – es war etwas überraschend, dass Algerien das dritte Tor geschossen hat. Wichtig ist, dass wir darauf geantwortet haben – das ist Fußball.

2. Eigentlich alles, es ist eine K.-O.-Phase, ein Tor können wir immer schießen, und dann kann auch Spanien zittern. Dafür müssen wir aber anders auftreten als in der Gruppenphase – wir sollten unser Spiel aufzwingen.

Anton Drabeck (Trainer, Raiding):

1. Ich habe das Spiel zu Hause gesehen und bin kurz nach dem 1:0 munter geworden. Defensiv haben wir sicher etwas unsere Probleme – heutzutage gibt es keinen Gegner mehr, bei dem man sich solche Fehler erlauben kann. Das Team hat aber Moral bewiesen und mit dem nötigen Glück noch ein Remis geholt.

2. Realistisch gesehen ist Spanien der haushohe Favorit, aber im Fußball ist immer etwas möglich – und genau so muss Österreich auch auftreten. Wenn man kompakt arbeitet und etwas härter spielt, müsste Spanien zusätzlich noch einen schlechten Tag haben. Je länger die Null hinten steht, desto höher sind die Chancen für Österreich.

Arnold Landauer (Trainer, Stoob):

1. Wir hatten ein Public Viewing in Stoob mit sechs angebratenen Straußeneiern mit Speck und Gemüse – eine Art Buffet für alle; es waren sehr viele Leute da. Beim 2:2 dachte jeder, die Partie ist vorbei. Dann folgte das 3:2 für Algerien, und jeder war in Schockstarre. Zum Glück glich Österreich noch in der 96. Minute aus – daran hat keiner geglaubt, und alle sind aufgesprungen.

2. Man hat es beim Spiel Deutschland gegen Paraguay gesehen und auch sonst oft bei dieser WM: Es ist alles möglich – auch der Underdog kann gewinnen. Wenn Spanien einen schlechten Tag hat und Österreich seine Leistung abrufen kann, können wir für die nächste Überraschung sorgen. Spanien hat natürlich die Qualität, aber es besteht eine realistische Chance auf den Österreich-Sieg.

Reinhard Schock (Trainer, Mannersdorf):

1. Ich war im Urlaub und habe das Spiel nicht live erlebt, sondern mir die Zusammenfassung angesehen – wir sind mit einem blauen Auge davongekommen.

2. Ein ganz schweres Spiel, aber wenn wir zu unserer DNA zurückkehren – mit einem kompakten Spiel und Pressing –, ist etwas möglich. Die sechs Gegentore in der Gruppenphase sind untypisch für Österreich. Natürlich brauchen wir auch etwas Glück gegen einen so starken Gegner.

Markus Schmidt (Trainer, Loipersbach):

1. Ich habe das Spiel im Urlaub auf Zypern verfolgt und war nach dem 3:2 für Algerien sehr deprimiert, weil ich dachte, wir sind raus. Unglaublich, dass uns noch der Ausgleich gelungen ist – damit hätte keiner gerechnet.

2. Man hat schon in der Vorrunde gesehen, dass auch Spitzenteams patzen können – wie Kap Verde gegen Spanien. Wir brauchen eine stabile Defensive und haben sicher auch die Qualität, offensiv ein Tor zu schießen. Spanien ist natürlich der Favorit, aber es gibt sicher auch Tage, an denen man sie schlagen kann.

Robert Serdar (Trainer, Lackenbach):

1. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich erst in der 60. Minute eingestiegen bin. Die Nachspielzeit war natürlich genial, was da abgelaufen ist. Da sieht man einmal mehr, dass Entscheidungen erst nach 90 Minuten fallen und sich Mannschaften nicht aufgeben.

2. Für mich wirklich gar nichts. Wenn wir im Spiel nicht die Energie aufbringen, nicht sichtbar ist, dass etwas gehen könnte, und wir den Gegner nicht immer beschäftigen, dann können wir das nicht verteidigen und auch nichts holen.

Patrick Kasuba, Trainer in Mönchhof:

1. Verschlafen! Die Herumschieberei in den letzten 20 Minuten habe ich aber mitbekommen und dann bin ich erst richtig aufgewacht!

2. Österreich steigert sich mit der Herausforderung und gewinnt 1:0.

Hans Thüringer, Trainer in Gols:

1. Im Bett. Ich habe geschlafen, die ganze Woche war sehr anstrengend.

2. ⁠Der Aufstieg ins Achtelfinale ist möglich, aber dafür müssen wir uns steigern. Im Fußball ist alles möglich.

Mario Sara, Trainer des ASV Hornstein:

1. Ich habe mir das Spiel mit Familie bei Freunden zu Hause angesehen. Nach dem späten Gegentreffer war für mich der Sonntag eigentlich schon gelaufen, aber dann kam zum Glück noch Sasa Kalajdzic und das Spiel ist in die Geschichte des österreichischen Fußballs eingegangen.

2. Spanien ist natürlich einer der schwierigsten Gegner, den man bei dieser WM bekommen kann, aber gerade diese WM hat schon gezeigt, was im Fußball alles möglich ist. Natürlich muss es ein Tag sein, an dem für uns alles zusammenspielt, aber mit einer Leistung wie zum Beispiel bei der EM gegen Holland – warum nicht?

Martin Grabenbauer, Trainer des SC Kittsee:

1. Zuhause mit Familie bei einem super Frühstück.

2. Also realistisch gesehen, wenn das Team sich nicht enorm steigert, wird nicht viel zu holen sein. Besonders defensiv müssen wir konkreter werden. In den Umschaltphasen sollten wir auch klarer und zielgerichteter sein. Aber es ist ein K.O.-Spiel und alles ist möglich.

Didi Bader, Trainer des SC Gattendorf:

1. Zu Hause vor dem Fernseher. 2. Mit der Spielweise des letzten Spiels nicht viel, aber auch Spanien hat noch nicht überzeugt und wir werden uns steigern.

Michael Pittnauer, Trainer des UFC Tadten:

1. Ich war klassisch im Bett, habe den Wecker nicht gehört und konnte mir dann aber um 7 Uhr die Wiederholung anschauen, ohne vorher benachrichtigt worden zu sein.

2. In einem K.O.-Spiel ist alles möglich. Wichtig wird nur sein, dass jeder an seine Leistungsgrenze geht und Spanien nicht so einen guten Tag erwischt.

Max Tschida, Trainer in Deutsch Jahrndorf:

1. Zu Hause im Wohnzimmer. Ein echtes Wechselbad der Gefühle. Von der Enttäuschung bis hin zur Jubel-Eskalation. Unglaublich, wie wir zurückgeschlagen haben.

2. Realistisch gesehen: Mit viel Patriotismus und Glück ist ein Unentschieden drinnen. Und am Schluss erzielen wir hoffentlich wieder ein Goldtor.

Stefan Pleninger, Trainer des ASV Neufeld:

1. Ich habe bei einem Freund im Garten auf einer Leinwand geschaut, die Nachspielzeit war für jeden sehr emotional. Was da passiert ist, geht in die österreichische Fußball-Geschichte ein. Ein super Tor!

2. Am Donnerstag müssen wir definitiv besser verteidigen, kompakter stehen und aggressiver gegen den Ball sein. Mit einer Leistungssteigerung traue ich uns definitiv auch ein Weiterkommen zu. Das Unentschieden in letzter Sekunde hat uns mehr zusammen geschweißt als ein Sieg.

Roland Fabsich, Trainer des UFC Podersdorf:

1. Zuhause auf der Couch mit meiner Frau. Nach dem 3:2 für Algerien bin ich angefressen aus dem Wohnzimmer gerannt, bis auf einmal meine Frau Tor geschrien hat...

2. Aufgrund der bis jetzt gezeigten Leistungen des Teams glaube ich realistischerweise nicht an den Aufstieg. Aber ich hoffe es natürlich und drücke dem Team die Daumen.

Christian Pinter, Trainer des ASV Nickelsdorf:

1. Mit Freunden und unseren Kindern auf der Leinwand im Garten.

2. Es ist ein K.O.-Spiel, daher ist alles möglich. Wobei wir sicher nur Außenseiter-Chancen haben, aber wir haben gegen Spanien auch nichts zu verlieren.

Dominik Gindl, Trainer des UFC Pamhagen:

1. Auf Kreta – allerdings nur die Highlights. Trotzdem war’s ein cooles Gefühl, als mein Sohn und ich danach im Hotel stolz in unseren Österreich-Dressen herumspaziert sind.

2. Dass es dafür deutlich mehr braucht als in den letzten beiden Spielen, versteht sich von selbst. Gegen Kap Verde hat man aber gesehen, dass Spanien bei schnellen Kontern verwundbar ist. Nur hat dort der letzte Pass gefehlt – oder manchmal sogar schon der vorletzte. Ich bleibe trotzdem optimistisch: Österreich gewinnt mit einem Tor Vorsprung.

Clemens Mahr, Trainer des SC Apetlon:

1. Leicht verschlafen zu Hause. Ehrlich gesagt hatte ich nach dem 2:3 schon damit abgeschlossen. Als dann aber die Flanke in den Strafraum kam, habe ich noch gesagt: „Das wird jetzt noch einer.“ Dass der Ball tatsächlich noch reingeht, war einfach unglaublich.

2. Möglich ist im Fußball immer viel. Sensationen gehören einfach dazu, und träumen darf man natürlich auch. Realistisch betrachtet ist Spanien aber der klare Favorit. Wenn Österreich einen perfekten Tag erwischt und alles zusammenpasst, ist eine Überraschung möglich. Trotzdem denke ich, dass für unser Nationalteam hier Endstation sein wird.

Patrick Castek, Trainer des UFC Purbach:

1. Ganz gemütlich auf der Couch daheim mit der Freundin.

2. Wenn wir einen perfekten Tag erwischen und Spanien nicht, werfen wir sie aus dem Turnier. Ansonsten wird es schwer, aber im Fußball ist bekanntlich alles möglich.

Gerhard Karner, Spielertrainer des SC Breitenbrunn:

1. Ich habe dieses Mal alleine zu Hause geschaut, da ich von einem langweiligen Unentschieden ausgegangen bin. Das Spiel war dann leider auch kein Leckerbissen, aber was dann am Schluss passiert ist, geht natürlich in die Geschichte ein und könnte einen Schub verleihen.

2. Gegen Spanien kommt uns sicher die Nähe zum Quartier und die Überdachung des Stadions entgegen, sonst leider nicht viel. Jetzt haben wir absolut nichts zu verlieren und können nur überraschen.

Patrick Motzelt, Trainer des UFC Stotzing:

1. Auf der Couch. Sensationell, ich wollte nach dem 3:2 abschalten. Hat sich gelohnt, drauf zu bleiben.

2. In einem K.O.-Spiel ist alles möglich. Die Spanier sind aktuell nicht in Bestform und ich hoffe, dass uns das späte Aufstiegstor beflügelt bzw. das „immer weiter“- Gefühl stärkt. Ich bin optimistisch und sage: Die Chancen stehen 50/50.

Christian Mayer, Trainer des SC Frauenkirchen:

1. Zuhause auf der Couch mit verschlafenem Blick. Ich bin zwischendurch ein paar Mal eingeschlafen. Die Entscheidung habe ich erst in der Zusammenfassung gesehen. Alle drei Gegentore waren vermeidbar, da haben wir schlecht ausgeschaut. Sehr glücklich!

2. Ganz schwierig. Gegen Ballbesitz-Mannschaften tun wir uns schwer. Spanien braucht einen schlechten Tag, wir einen guten. Dann ist etwas drinnen, ansonsten nicht.

Christopher Pinter, Spielertrainer des UFC St. Georgen:

1. Ich habe noch geschlafen, da ich am Samstag selbst einen sportlich anstrengenden Tag hatte.

2. Wir gewinnen das Spiel.

Thomas Achs, Trainer des FC Oslip:

1. Zuhause mit meiner Lebensgefährtin! Nach dem 3:3 habe ich so laut geschrien, dass ich meine Kleine aufgeweckt habe.

2. Wir sind chancenlos. Und genau diese Chance müssen und werden wir nutzen, um weiter zu kommen.

Matthias Dürnbeck (Trainer, SV Stegersbach):

1. Ich habe das Match zuhause auf der Couch verfolgt. Aufgrund der letzten Spielminuten hat sich das Aufbleiben absolut gelohnt.

2. Beim Spiel Österreich gegen Spanien treffen zwei unterschiedliche Philosophien aufeinander. Spanien definiert sich über kontrollierten Ballbesitzfußball, Österreich ist eine Mannschaft, die gegen den Ball sehr gut agiert. Mit gutem Umschaltspiel könnte ein Weiterkommen drinnen sein. Mein Tipp: Spanien ist Favorit, aber Österreich kann überraschen und in der Verlängerung weiterkommen.

Joachim Parapatits (Trainer, SV Rechnitz):

1. Zuhause auf der Couch. Wie vermutlich viele Österreicherinnen und Österreicher habe ich schon mit einem 2:2 gerechnet, am Ende war ich mehr als überrascht, dass uns noch das wichtige dritte Tor gelungen ist.

2. Realistisch sehe ich nach den bisher gezeigten Leistungen bei der WM kaum Chancen für uns. Aber im Fußball ist alles möglich.

Klaus Guger (Trainer, UFC Markt Allhau):

1. Ich habe das Match zuhause verfolgt, es war ein unglaubliches Wellenbad der Gefühle.

2. Das wird extrem schwierig. Wir brauchen eine top Leistung der gesamten Mannschaft, dann könnten wir gegen Spanien überraschen.

Jürgen Löffler (Trainer, SV Welgersdorf):

1. Ich habe nur die Highlights gesehen. Nach dem 3:2 habe ich gedacht, es ist vorbei. Zur Abwechslung haben wir dann in letzter Sekunde aber den Ball noch reingebracht.

2. In einem K.O.-Spiel kann alles passieren. Die Spanier haben sich im ersten Gruppenspiel schon nicht so gut angestellt gegen einen defensiv eingestellten Gegner. Sollte es in die Verlängerung oder ins Elfmeterschießen gehen, steigen unsere Chancen natürlich.

Benjamin Hupfer (Trainer, ASK Jabing):

1. Die Partie gegen Algerien war über weite Strecken richtig einschläfernd. Das 3:2 kam sehr überraschend und dann war es einfach nur noch eine Sensation. Ich hätte nicht mehr damit gerechnet, der Treffer wird in die Geschichte eingehen.

2. Im Fußball geht´s immer schnell. Eine einzige Situation kann die Partie entscheiden. Spanien ist definitiv über uns zu stellen, aber an einem richtig guten Tag können wir mit Sicherheit überraschen, das traue ich dem Team zu.

Gerhard Wolfger (Trainer, UFC Oberschützen):

1. Um ehrlich zu sein, bin ich vorm TV eingeschlafen. Als beim 3:2 für Algerien geschrien wurde, bin ich aufgewacht. Ich habe mir die Augen gerieben und wollte weiterschlafen, plötzlich fällt das 3:3. Es war der pure Wahnsinn.

2. Ich glaube, dass uns das Last-Minute-Tor gegen Algerien Auftrieb geben wird.

Michael Koller (Trainer, ASK Goberling):

1. Es war unglaublich, eine unfassbare Nachspielzeit. Ich bin vorm TV gesessen und konnte zunächst gar nicht jubeln, weil ich so überwältigt war. Im Endeffekt hätten wir aber nicht so auftreten dürfen, dieses starke Zurückziehen war nicht gut. Aber das haben die Spieler in den Interviews gut analysiert.

2. Spanien ist ein Brocken. Wenn Lamine Yamal aufdreht, wird er nur schwer zu stoppen sein.

Josef Novakovits (Trainer, SV Ollersdorf):

1. Ich habe in Ruhe zuhause geschaut. Ein absolut kurioses Match mit sehenswerten Toren. Dabei von einer „Schande von Kansas“ zu sprechen, ist lächerlich. So etwas kann man sich nicht ausmachen.

2. Es wird ein schweres Spiel, aber Chancen gibt es immer. Defensiv müssen wir stabiler werden und offensiv erhoffe ich mir mehr Variation. Ich wünsche mir Spieler wie Paul Wanner und Carney Chukwuemeka in der Startelf, die ins Dribbling gehen und besondere Momente erzeugen können.

Florian Jandrisevits (Trainer, UFC Gerersdorf/Sulz):

1. Ich habe bei Freunden geschaut. Absolut surreal, was da passiert ist, beim 3:3 hat alles gepasst. Es hat sich wie ein Film angefühlt.

2. Ich glaube, dass wir mit einer Leistungssteigerung schon Chancen gegen die Spanier haben. Aus meiner Sicht spielen wir gegen stärkere Gegner deutlich besser, das kann uns zugute kommen.

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