BFV-Boss Johannes Wutzlhofer als ÖFB-Delegationsleiter im Einsatz
Fußball-WM vor Ort
Von Donnerstag bis kommenden Dienstag ist Burgenlands Verbandspräsident Johannes Wutzlhofer in offizieller Mission für den ÖFB in den USA. Der Rechtsanwalt ist Delegationsleiter - und feiert somit auch seine WM-Premiere.
Johannes Wutzlhofer (l.) ist nach dem USA-Aufenthalt von ÖFB-Aufsichtsratsvorsitzenden Josef Pröll nun der ÖFB-Delegationsleiter für das WM-Spiel gegen Algerien.
© zVg/BFV
Vor Ort war Wutzlhofer bislang noch bei keiner WM-Endrunde. Das wird nun der Fall sein, wenn der Stellvertreter des ÖFB-Aufsichtsratsvorsitzenden mit der offiziellen Delegation am Donnerstag in die USA fliegt. „Es ist eine sehr ehrenvolle Aufgabe, die ich bereits vor einigen Wochen ausgeführt habe. Da war ich in Vancouver als Delegationsleiter beim FIFA-Kongress.“
Damals ging es noch viel mehr um das Verhandeln und Netzwerken, aber auch diesmal werden die Tage gut ausgefüllt sein. Neben dem traditionellen Treffen mit der gegnerischen - algerischen - Delegation im Vorfeld des dritten WM-Gruppenspiels steht die Betreuung der Sponsoren als Teil des Jobs und der Austausch mit sämtlichen Vertretern der internationalen Fußballfamilie vor Ort am Programm.
Untergebracht ist die Delegation im ÖFB-Teamhotel für das Match gegen Algerien. Das Duell steigt am Sonntag (4 Uhr MEZ) in Kansas City im US-Bundesstaat Missouri. Was sich Wutzlhofer sportlich erwartet? „Das Match gegen Argentinien war gut, trotzdem geht der Sieg des Weltmeisters mit Unterschiedsspieler Lionel Messi in Ordnung.“ Ob Österreich nun taktisch agieren werde, weil ein dritter Platz in der Gruppe J für die K.o.-Phase einen vermeintlich „leichteren“ Gegner beschert? Andernfalls könnte schließlich Spanien als potenzieller Gruppensieger auf den Zweitplatzierten warten. „So darf man nicht denken und ich glaube auch nicht, dass das Team hier speziell auf Taktik spielen wird.“
Die WM an sich bewertet der Präsident des Burgenländischen Fußballverbands bislang positiv, weil „sehr viel Begeisterung da ist.“ Kritisch äußert sich Johannes Wutzlhofer allerdings zu den Kartenpreisen. „Ich wünsche mir, dass man das dynamische Ticket-Pricing für die Zukunft überdenkt. Fußball muss hier ein Sport für die allgemeine Bevölkerung mit leistbaren Preisen bleiben.“