Beim traditionellen Rotweinherbst in Horitschon öffneten 13 renommierte Weingüter ihre Kellertüren.
Im Sommer für frisches Wintergemüse vorsorgen
Gartentipp der Woche
Zwischen Juli und Oktober entstehen im Beet Lücken, die sich ideal für den Anbau von Wintergemüse eignen. Auch auf der Fensterbank kann man das ganze Jahr über sogenannte „Microgreens“ ernten.
Mangold kann ab Ende Juli bis Anfang August/Mitte September ausgesät werden.
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Auch in der kalten Jahreszeit kann frisches Gemüse geerntet werden – besonders in milden Regionen. Zwischen Juli und Oktober entstehen im Beet Lücken, die sich ideal für Wintergemüse nutzen lassen, informieren die Expertinnen und Experten von Natur im Garten.
Für den Anbau von Wintergemüse sei vor allem ein wind- und witterungsgeschützter Platz vorteilhaft. Außerdem eignen sich auch nah beim Haus platzierte Vertikalbeete. „Trockene Kälte ist für Wintergemüse nicht das vorrangige Problem, ein schützendes Vlies ist bei Bedarf hilfreich. Problematisch sind hingegen Nässe und häufige Wechsel zwischen Frost und Tauwetter, denn sie begünstigen Fäulnis“, heißt es von den Gartenexpertinnen und -experten. Bei solchen Bedingungen empfiehlt sich ein Glashaus, Frühbeet oder Aufsätze für das Hochbeet. Auch regelmäßiges Lüften sei wichtig.
Wer abgeernteten Beete nicht mit „Snow Food“ bepflanzen möchte, kann Gründüngung aussäen. Das ist gut für die Bodenlebewesen und für die Bodengesundheit. Als essbare Gründüngung eignen sich beispielsweise Vogerlsalat und Spinat. „Noch einfacheres Wintergrün gibt es von der Fensterbank: Microgreens und Sprossen bringen frisches Grün auf den Teller – ganz ohne Garten. Sie sind gesund, auch im Winter leicht zu ziehen und schnell verfügbar“, heißt es bei Natur im Garten.