150 Soldatinnen und Soldaten in Bruckneudorf angelobt

Gelöbnis für die Republik

Bruckneudorf war am Freitag Schauplatz eines militärischen Festakts: 150 Soldatinnen und Soldaten des Österreichischen Bundesheeres legten ihr Gelöbnis ab. Landesrätin Daniela Winkler betonte dabei die Bedeutung von Sicherheit, Demokratie und einer guten Vorbereitung der Soldatinnen und Soldaten.

Von Von BVZ Redaktion

In Bruckneudorf wurden am Freitag 150 Soldatinnen und Soldaten des Bundesheeres angelobt.

In Bruckneudorf wurden am Freitag 150 Soldatinnen und Soldaten des Bundesheeres angelobt.

© Büro Landesrätin Winkler

In Anwesenheit von Militärkommandant-Stellvertreter Oberst Günter Rath sowie Vertretern aus Politik, Geistlichkeit und öffentlichem Leben traten die Rekrutinnen und Rekruten zur Angelobung an. Winkler vertrat dabei Landeshauptmann Hans Peter Doskozil.

Die Landesrätin verwies auf die unterschiedlichen Aufgaben des Bundesheeres – von Katastropheneinsätzen und dem Assistenzeinsatz an den Grenzen bis zum Schutz kritischer Infrastruktur und der Cybersicherheit. „Auf unser Bundesheer ist Verlass – immer und überall“, sagte Winkler.

Angesichts von Naturkatastrophen und kriegerischen Konflikten in der näheren Umgebung bezeichnete Winkler Sicherheit als wertvoll und zugleich verletzlich. Daraus leite sich auch eine Verantwortung der Politik ab. „Es ist unerlässlich, dass dem Bundesheer auch weiterhin die notwendigen finanziellen und materiellen Mittel bereitgestellt werden, um diesen vielfältigen Auftrag professionell erfüllen zu können“.

Auch die politische Bildung sprach Winkler an. Demokratie und Freiheit seien ebenso wenig selbstverständlich wie Frieden. Das Demokratieverständnis junger Menschen müsse daher früh gestärkt werden. Als Beispiele nannte sie Informationsangebote zur Geistigen Landesverteidigung an Schulen sowie Ausbildungsseminare für Lehrerinnen und Lehrer, die das Bundesheer gemeinsam mit der Bildungsdirektion durchführt.

Mit dem gemeinsamen „Ich Gelobe“ bekundeten die Rekrutinnen und Rekruten ihre Bereitschaft, der Republik Österreich und ihrer Bevölkerung zu dienen. Die Angelobung folgt auf die ersten Wochen der Grundausbildung und markiert damit einen wichtigen Schritt im Präsenzdienst.

Die 150 angelobten Soldatinnen und Soldaten werden künftig beim Militärkommando Burgenland, am Truppenübungsplatz Bruckneudorf, beim Militärkommando Steiermark sowie bei der Auslandseinsatzbasis in Götzendorf eingesetzt. Winkler wünschte ihnen eine lehrreiche und prägende Zeit: „Nutzen Sie diese Wochen und Monate, um wertvolle Erfahrungen zu sammeln, echte Kameradschaft zu erleben und Fähigkeiten zu entwickeln, die Sie auch über den Wehrdienst hinaus Ihr ganzes Leben lang begleiten werden.“