Gemeinsam organisierten der Lutschburger Weinklang, der Brauverein Priwi sowie die Volkstanz- und Trachtengruppe Lutzmannsburg am Samstag ein heiteres Oktoberfest.
Eigens installierte Gruppe in Mannersdorf soll Finanzen durchleuchten
Gemeinderat
Anlässlich des Budget-Beschlusses wurde bei der Gemeinderatssitzung in Mannersdorf an der Rabnitz vereinbart, dass sich einige Gemeinderäte intensiv mit der finanziellen Situation der Großgemeinde beschäftigen werden.
© Bilderbox, Erwin Wodicka
Um 280.500 Euro weniger Ertragsanteile als im Jahr 2024 sind in der Großgemeinde Mannersdorf für 2025 laut Vorschau zu erwarten. Dies schlug sich natürlich auch bei der Erstellung des Budgets nieder, das ein Nettoergebnis (Saldo 0) von Minus 932.100 Euro und einen Geldfluss aus der voranschlagswirksamen Gebarung (Saldo5) von Minus 930.200 Euro aufweist. Auch im Saldo 1 gibt es ein Minus von 459.200 Euro. „Das bedeutet, dass sich die Gemeinde die laufenden Ausgaben nicht leisten kann. Wir leben vom Geld am Konto“, führte Amtfrau Gerda Korner dazu im Gemeinderat aus. Der Voranschlag wurde dennoch einstimmig beschlossen.
Auf Vorschlag von BLVP-Gemeindevorstand Harald Schermann soll aber eine Gruppe mit maximal drei Leuten pro Fraktion eingesetzt werden, die sich mit der wirtschaftlichen Gebarung der Gemeinde auseinandersetzt und Ideen entwickelt, wie man einnahmenseitig zusätzliche finanzielle Mittel lukrieren könnte bzw. was man ausgabenseitig machen kann.
Im Voranschlag berücksichtigte Vorhaben sind unter anderem der Kanalbau in der Bahnhofstraße in Rattersdorf, neue Feuerwehrfahrzeuge für die Feuerwehren Liebing und Mannersdorf (Tanklöschfahrzeug), Photovoltaikanlagen für die Feuerwehrhäuser in Rattersdorf und Unterloisdorf, der Mühlweg in Klostermarienberg, der Güterweg „Kastanienbäume Liebing“ und die Neugasse Unterloisdorf.