Zwei Kandidaten wollen Kurt Maczek nachfolgen
Gemeinderat Pinkafeld
Nach dem Rückzug von Bürgermeister Kurt Maczek entscheidet der Pinkafelder Gemeinderat am 1. Oktober über seine Nachfolge. Mit Carina Laschober-Luif und Adrian Kubat stellen sich zwei Kandidaten der Wahl. Während Laschober-Luif bereits ankündigt, auch 2027 bei der Bürgermeisterwahl anzutreten, will Kubat der Entscheidung im Gemeinderat nicht vorgreifen.
In Pinkafeld kommt es zum Match Adrian Kubat und Carina Laschober-Luif.
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Wer Pinkafeld nach dem Rückzug von Kurt Maczek als Bürgermeister bis zur Gemeinderatswahl 2027 führen wird, entscheidet sich am 1. Oktober. ÖVP-Stadtparteiobfrau und 1. Vizebürgermeisterin Carina Laschober-Luif stellt sich im Gemeinderat ebenso der Wahl wie 2. Vizebürgermeister Adrian Kubat von der SPÖ.
Carina Laschober-Luif begründet ihre Kandidatur mit dem Wunsch, Verantwortung für die weitere Entwicklung von Pinkafeld und Hochart zu übernehmen. „In Pinkafeld und Hochart ist in den vergangenen Jahren viel entstanden. Darauf möchte ich aufbauen und Verantwortung für die nächsten Schritte übernehmen“, erklärt Laschober-Luif, der es wichtig ist, mit den Menschen im Gespräch zu bleiben und unterschiedliche Sichtweisen einzubeziehen. „Unser Team bringt verschiedene Erfahrungen mit und ist in Pinkafeld und Hochart fest verwurzelt. Gemeinsam wollen wir zuhören, Entscheidungen treffen und die anstehenden Aufgaben angehen“, so Laschober-Luif.
Entscheidung fällt im Gemeinderat
Wer bei der Nachwahl die Mehrheit im Gemeinderat erhält, wird die Nachfolge von Kurt Maczek antreten. Laschober-Luif spricht dabei von einem Vertrauensvorschuss. „Wer dieses Amt übernimmt, übernimmt große Verantwortung für unsere Stadt. Dieses Vertrauen muss man sich jeden Tag aufs Neue verdienen. Diesen Anspruch stelle auch ich an mich“, so die ÖVP-Vizebürgermeisterin.
SPÖ-Vizebü´rgermeister Adrian Kubat will der Entscheidung am 1. Oktober nicht vorgreifen. „Am Donnerstag entscheidet der Gemeinderat. Vor dieser Entscheidung habe ich großen Respekt und möchte ihr weder medial vorgreifen noch sie inszenieren. Dass andere bereits in den Wahlkampf starten, nehme ich zur Kenntnis.“
Für Kubat steht die Arbeit für Pinkafeld im Vordergrund. „Für mich geht es jetzt darum, Verantwortung zu übernehmen und für Pinkafeld zu arbeiten – über Parteigrenzen hinweg und mit dem Ziel, möglichst viele Menschen für eine gemeinsame Zukunft unserer Stadt zu gewinnen. Darauf konzentriere ich mich und daran möchte ich mich am Ende auch messen lassen.“
Laschober-Luif will auch 2027 antreten
Unabhängig von der Entscheidung am 1. Oktober im Gemeinderat kündigt Laschober-Luif bereits ihre Kandidatur bei der Bürgermeisterwahl im Herbst 2027 an. Dann entscheiden wieder die Pinkafelder und Hocharter. „Am 1. Oktober entscheidet der Gemeinderat. In rund zwölf Monaten entscheiden die Menschen in unserer Stadt. Auch dieser Wahl werde ich mich stellen. Bis dahin möchte ich gemeinsam mit meinem Team zuhören, anpacken und zeigen, wofür wir stehen und welche Ideen wir für Pinkafeld haben“, sagt Carina Laschober-Luif. „Ich freue mich auf das, was kommt – und auf alle, die Pinkafeld gemeinsam mit mir weiterbringen wollen“, sagt auch Adrian Kubat.

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