Die BVZ bietet einen Überblick zu den Veranstaltungen von 22. bis 28. Oktober.
„Stilles Örtchen“ für Oberpullendorfer Hauptplatz
Gemeinderatssitzung
Die Errichtung einer öffentlichen WC-Anlage im Bereich hinter der Bühne wurde vom Gemeinderat beauftragt.
© Michaela Grabner
Thema ist es schon seit Längerem, nun auch beschlossene Sache: Ein öffentliches WC am Hauptplatz. Bei der Sitzung am Montag hat der Gemeinderat einstimmig die Anschaffung eines WC-Containers beschlossen. Die Kosten belaufen sich auf 21.890 Euro. Die rund drei mal neun Meter große Toilettanlage soll hinter der Bühne errichtet werden.
Neue Vereinbarung für City-Taxi
Einstimmig beschlossen wurde auch eine neue Vereinbarung mit Taxi Loibl betreffend der City-Taxifahrten. Das City-Taxi wurde installiert, um vor allem für ältere Menschen die Mobilität in der Stadt zu erhöhen. Es steht Montag bis Samstag von 7 bis 19 Uhr für Fahrziele innerhalb von Oberpullendorf und Stoob Süd zur Verfügung. Bislang betrug der Wert einer Fahrkarte 5,10 Euro, wobei diese um 2,80 Euro verkauft und der Rest von der Gemeinde getragen wurde.
Da das Taxi mit einem Fahrpreis von rund 5 Euro nicht wirtschaftlich zu führen gewesen sei, wurde nun mit 1. März eine neue Vereinbarung vorerst auf ein Jahr zwischen Stadtgemeinde und Taxi-Unternehmen abgeschlossen. Um der Bevölkerung weiterhin den Service des City-Taxis bieten zu können, wurde der Fahrpreis mit acht Euro fixiert, wovon fünf Euro die Gemeinde trägt und drei Euro derjenige, der die Fahrt antritt.
Übertragene Arbeitsbühne wird angekauft
Uneins war man sich indes, was den Ankauf einer übertragenen Anhänger-Arbeitsbühne um 27.500 Euro betrifft. Diese wurde beim Aufhängen der Weihnachtsbeleuchtung bereits verwendet. „Die Bauhofmitarbeiter waren sehr zufrieden. Die Arbeitsbühne kann natürlich auch für sämtliche andere Arbeiten wie Baumschnitt, Leuchtreklamekästentausch etc. eingesetzt werden und ist mit 119 Betriebsstunden neuwertig“. führte Bürgermeister Johann Heisz (ÖVP) aus.
Vizebürgermeister Niki Dominkovits (SPÖ) meinte, dass man bei einem Baujahr 2013 nicht von neuwertig sprechen könne, und fragte nach einem Gegenangebot. Heisz meinte, dass ein solches nicht vorliege, man bei einer neuen Arbeitsbühne aber mit Kosten um die 100.000 Euro rechnen müsse.
SPÖ-Gemeinderat Markus Perl verwies darauf, dass im Zuge des Katastrophenschutzkonzeptes des Landes Teleskoplader für Feuerwehr-Bezirksstützpunkte, also auch Oberpullendorf, angekauft werden. „In zwölf Monaten wird die Stadtgemeinde einen Telelader besitzen, ein Gerät um 2 Millionen Euro, den auch die Gemeinde nutzen kann. Ich sehe keinen Zugzwang eine Arbeitsbühne um 27.000 Euro zu kaufen“, so Perl. „Wir haben jahrelang nach einer solchen Arbeitsbühne gesucht. Das ist ein Gelegenheitskauf, auch die Bauhofmitarbeiter haben sich für die Bühne ausgesprochen“ so Heisz. Die Anschaffung wurde von der ÖVP mehrheitlich beschlossen, die SPÖ stimmte dagegen.