Am Sonntag, 18. Oktober 2026, fand in Sieggraben ein spannender Infonachmittag für Kinder und Jugendliche statt.
Kino-Frühling 2025: Spannende Filmabende in Bad Sauerbrunn
Genussquelle
Auch in diesem Jahr lädt Bad Sauerbrunn wieder zum besonderen Kinoerlebnis ein. Der Kinofrühling 2025 ist bereits in vollem Gange, doch Filmfreunde dürfen sich noch auf zwei spannende Abende im Rahmen des Sauerampfer Kino-Frühlings freuen.
Das Team des Kulturverein Sauerampfer Bad Sauerbrunn.
© Sauerampfer / Facebook
Der Kulturverein Sauerampfer lädt erneut zum traditionellen Kino in der Genussquelle in Bad Sauerbrunn ein. Nach drei erfolgreichen Vorstellungen mit hochgelobten Filmen erwarten Kinofans noch zwei besondere Filmabende. Am Programm stehen die österreichische Tragikomödie „Mermaids Don’t Cry“ sowie der Dokumentarfilm „Mind the Gap“, der sich kritisch mit den Schattenseiten unseres Wirtschaftssystems und Demokratieverständnisses auseinandersetzt. Die Vorstellungen beginnen jeweils um 20 Uhr. Eintrittskarten sind im Vorverkauf reservierbar oder an der Abendkassa für 5 Euro erhältlich.
„Alma & Oskar“
Bereits am Freitag, den 7. März startete die erste Vorstellung in der Genussquelle Bad Sauerbrunn – „Alma & Oskar“. erzählt die leidenschaftliche, aber zerstörerische Liebesaffäre zwischen der Komponistin Alma Mahler und dem expressionistischen Maler Oskar Kokoschka im Wien des Jahres 1912. Nach dem Tod ihres Ehemanns Gustav Mahler stürzt sich Alma in die Beziehung mit dem impulsiven Künstler. Doch ihre Verbindung ist von Eifersucht, Besessenheit und künstlerischer Rivalität geprägt, was schließlich zu einem dramatischen Ende führt. Der Film zeigt die Wiener Kunstszene der Zeit und eine toxische Liebe zwischen zwei außergewöhnlichen Persönlichkeiten.
„Der Fuchs“
Eine Woche später war das österreichische Filmdrama „Der Fuchs“ an der Reihe. Der Film erzählt die wahre Geschichte von Franz Streitberger, der Urgroßvater des Regisseurs Adrian Goiginger. Der junge und introvertierte Soldat der deutschen Wehrmacht stammt aus einfachen Verhältnissen und ist im zweiten Weltkrieg als Motorradkurier tätig. Während seiner Einsätze findet er einen verwaisten Fuchswelpen, um den er sich von nun an fürsorglich kümmert. Zwischen dem Soldaten und dem Tier entwickelt sich eine enge Bindung, die ihm Trost und Menschlichkeit inmitten des Krieges schenkt.
„Maria Montessori“
Am 21. März folgte dann das französisch-italienische Historiendrama „Maria Montessori“. Die Geschichte spielt Anfang des 20. Jahrhunderts und zeigt Montessoris Kampf für eine neue, kindgerechte Erziehungsmethode. Parallel dazu wird das Schicksal von Lili d'Alengy, einer Pariser Kurtisane, erzählt, die mit ihrer Tochter Tina nach Rom flieht, um deren Lernschwierigkeiten zu verbergen. Dort begegnet sie Montessori, deren revolutionäre Lehrmethoden das Leben von Mutter und Tochter verändern. Der Film beleuchtet Montessoris bahnbrechende Arbeit, ihren Einsatz für die Rechte von Kindern und die Herausforderungen, die sie als Frau in einer von Männern dominierten Welt meistern musste.
„Mermaids Don't Cry“
Am kommenden Freitag, den 28. März, lädt das Sauerampfer Kino um 20 Uhr zur Vorführung der preisgekrönten Tragikomödie „Mermaids Don’t Cry“ ein. In ihrem Spielfilmdebüt „Mermaids Don’t Cry“ erzählt die österreichische Regisseurin Franziska Pflaum die Geschichte von Annika, die im Wiener Arbeiterinnenmilieu zwischen Überlebenskampf und unerfüllter Sehnsucht lebt. Um der Welt zu entfliehen, findet sie nur im Schwimmbad Ruhe, wenn sie sich als Meerjungfrau untertaucht. Dabei lernt sie, gesunde Egoismus und ihre Grenzen zu erkennen.
„Mind the Gap“
Den Abschluss macht der Dokumentarfilm „Mind the Gap“ am 4. April. Der Film beschäftigt sich mit den Schattenseiten unseres Wirtschaftssystems und den daraus resultierenden gesellschaftlichen und demokratischen Problemen. Regisseur Robert Schabus führt das Publikum quer durch Europa und lässt betroffene Menschen zu Wort kommen, die sich von der Politik im Stich gelassen fühlen. Der Film zeigt, wie sich neben einer ökonomischen auch eine demokratische Krise entfaltet, die durch den Aufstieg populistischer Parteien verstärkt wird. Ergänzt wird das Bild durch Experten wie Journalisten und Ökonomen, die die Ereignisse im größeren Kontext analysieren und den Film zu einer Auseinandersetzung mit Demokratie und Toleranz machen.