Beim traditionellen Rotweinherbst in Horitschon öffneten 13 renommierte Weingüter ihre Kellertüren.
Tipps für erholsamen Schlaf
Gesunde Nachtruhe
Ein gesunder Schlaf ist für unsere körperliche und geistige Gesundheit unverzichtbar.
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Während wir schlafen, arbeitet unser Körper in Hochleistung: Schadstoffe werden abgebaut, Zellen werden regeneriert, das Immunsystem wird gestärkt und das Gehirn verarbeitet Gelerntes. Rund ein Drittel unseres Lebens verbringen wir schlafend - eine Phase, die keineswegs verlorene Zeit ist, sondern für unsere Erholung und Leistungsfähigkeit wichtig ist.
Der normale Schlaf verläuft in mehreren Zyklen, die jeweils etwa 90 bis 130 Minuten dauern. Jeder Schlafzyklus besteht aus drei Phasen: Leichtschlaf, Tiefschlaf und die REM-Phase (Traumschlaf). Die erste Hälfte der Nacht wird von Tiefschlafphasen geprägt, die für die körperliche Erholung besonders wichtig sind.
Atmung und Herzschlag verlangsamen sich, die Muskeln entspannen sich und Wachstumshormone werden ausgeschüttet. In der zweiten Nachthälfte überwiegen die REM-Phasen, in denen das Gehirn besonders aktiv ist. Puls und Atmung sind in dieser Phase unregelmäßig und die Träume finden in Echtzeit statt. Die Muskeln befinden sich in einem Schutzzustand, so dass die Bewegungen aus den Träumen nicht wirklich ausgeführt werden.
Junge Menschen zwischen 14 und 17 Jahren brauchen etwa acht bis zehn Stunden Schlaf. In der Realität schlafen sie jedoch im Durchschnitt nur 7,3 Stunden. Gründe können Stress in der Schule, die intensive Nutzung digitaler Medien, veränderte Freizeitgewohnheiten und hormonelle Veränderungen in der Pubertät sein. Das Hormon Melatonin, das den Tag-Nacht-Rhythmus steuert, wird bei Jugendlichen später ausgeschüttet, was das Einschlafen verzögert.
Entspannung, Ernährung, fixe Zeiten Für einen erholsamen Schlaf ist es zu empfehlen, feste Schlafenszeiten einzuhalten, auch am Wochenende. Digitale Geräte sollten mindestens 30 Minuten vor dem Zubettgehen ausgeschaltet werden. Studien haben gezeigt, dass das blaue Licht von Bildschirmen die Melatoninproduktion hemmt und das Einschlafen erschwert.
Auch Entspannungsrituale wie Lesen, ein warmes Bad oder beruhigende Musik können helfen, schneller einzuschlafen. Eine leichte, fettarme Abendmahlzeit fördert ebenfalls den Schlaf. Chronischer Schlafmangel hat einen negativen Effekt auf die Gesundheit und kann zu Konzentrationsstörungen, Stimmungsschwankungen, Gewichtszunahme, einem geschwächten Immunsystem und auf lange Sicht zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen.
Guter Schlaf ist also ein wichtiger Grundstein für ein gesundes Leben. Wer regelmäßig zu wenig schläft, hat ein erhöhtes Risiko für gesundheitliche Probleme.